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Basiluzzo

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Insel

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Datenquelle: Borgil

Copyright: CC 3.0

Basiluzzo ist der Name der größten unbewohnten Felseninsel der Liparischen Inseln. Sie erhebt sich rund 3,5 Kilometer nordöstlich von Panarea aus dem Tyrrhenischen Meer auf rund 165 m s. l. m. Die nur 29 Hektar große Insel ist umgeben von steilen Klippen. 37 Meter nordwestlich liegt der 79 Meter hohe und nur 0,55 Hektar große Felsen Scoglio Spinazzola. Im Innern von Basiluzzo befindet sich eine Ebene, die nach Osten hin abfällt. Die Insel hat die Form einer großen Kuppel und besteht aus Rhyolith, sie bildete sich vor rund 54.000 Jahren aus den Resten mehrerer Lavaströme und ist damit die jüngste vulkanische Bildung des Archipels. Die terrassenähnlich ansteigende Fläche im Innern ist später durch Erosion entstanden. Am Meeresgrund südöstlich der Insel finden sich immer noch Gasaustritte aus dem Erdinnern.
Im Osten der Insel befinden sich die Reste eines Anlegers aus römischer Zeit, der heute noch benutzt wird. Einige Meter unter der Wasseroberfläche lassen sich noch weitere Reste einer römischen Hafenanlage ertauchen. Ein antiker Steinweg führt von diesem Anleger auf den höchsten Punkt der Insel, von wo aus man an einem Eisenkruzifix einen Panorama-Ausblick auf alle Liparischen Inseln hat. Die zahlreichen Reste antiker Bebauung, darunter Bodenmosaike und Mauerreste , lassen auf die Villa eines reichen Besitzers aus der Kaiserzeit schließen. Über eine weitere Besiedlung ist nichts bekannt, Reste von Gerstefeldern weisen aber darauf hin, dass die Insel während der vergangenen Jahrhunderte bewirtschaftet wurde, ursprünglich von Einwohnern Strombolis, dann des näher gelegenen Panarea. Neben Hinweisen auf menschliche Nutzung der auf der Insel befindlichen Grotten wurden am Ende des 19. Jahrhunderts auch noch Reste eines Hauses und einer Tenne sowie zweier Zisternen beobachtet.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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