Gefecht am San Matteo

Schlachtfeld

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Durch ihre strategisch günstige Lage oberhalb der Straße über den Gaviapass war die Punta San Matteo im Ersten Weltkrieg Schauplatz des letzten Sieges der k.u.k. Kaiserjäger. Anfang 1918 besetzten die Österreicher den Gipfel des Berges, um den Nachschub der Italiener auf der Gaviapassstraße mit Artillerie unter Beschuss nehmen zu können. Am 13. August konnten allerdings italienische Alpini der 307. Kompanie des Battaglione Ortles in einem Überraschungsangriff die Punta erobern und die Hälfte der Österreicher als Gefangene nehmen. Am 3. September jedoch gelang es den Österreichern im Rahmen der Operation Gemse mit 150 Mann aus dem 3. Kaiserjäger-Regiment in einem Sturmangriff und mit starkem Artilleriefeuer den Gipfel wieder zu erobern. Die folgende Bombardierung der Stellungen forderte zahlreiche Opfer auf beiden Seiten. Die Österreicher verloren 17 Männer, die Italiener 10. Im August 2004 fand man die gefrorenen Leichen dreier Kaiserjäger kurz unterhalb des Gipfels auf 3400 Metern Höhe. Die Schlacht auf der Punta San Matteo war bis dahin die höchstgelegene Kampfhandlung eines Krieges und gleichzeitig die letzte siegreiche Schlacht Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg.

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