Burg Karneid

Schloss

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Datenquelle: Fedi

Copyright: CC 3.0

Die etwas östlich von Bozen gelegene Burg Karneid wurde auf einem steilen, von zwei Seiten scheinbar unbezwingbaren Felshügel erbaut und liegt auf etwa 420 Metern Meereshöhe. Die um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaute und 1297 erwähnte Burg war ein alter Besitz der Herren von Völs, denen der spätere Landvogt Heinrich Gessler und dann die Grafen Liechtenstein folgten. 1884 wurde sie durch den Münchner Erzgießer Ferdinand Freiherr von Miller angekauft. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus Bergfried, Palas, Wohnturm, Ringmauer mit Schwalbenschwanzzinnen und Burgkapelle, die der Heiligen Anna geweiht ist und wertvolle romanische Fresken aufweist. Im 14. Jahrhundert wurde ein Zwinger hinzugefügt, im 16. Jahrhundert der heutige Eingang, Tortürme und einige Bauten im Inneren. Nachdem die Burg im späten 18. Jahrhundert begann, etwas in Verfall zu geraten, wurde sie von Ferdinand Freiherr von Miller und seinen Erben historisch korrekt wieder instand gesetzt. 1954 übernahm Ferdinand Eugen Karl Maria Luitpold von Malaisé, Enkel von Freiherr Ferdinand von Miller, die Burg. Seit 1973 ist nunmehr Christoph von Malaisé der Eigentümer. In den letzten Jahren wurden von der Gemeinde Karneid weitere Sanierungsmaßnahmen an der Burg durchgeführt. Grundlage ist ein Abkommen zwischen der Gemeindeverwaltung und Herrn von Malaisé, gemäß welchem die Burg als Gegenleistung für verschiedene Restaurierungsmaßnahmen in Zukunft für einige öffentliche Veranstaltungen (Konzerte, Autorenlesungen, Empfänge u. a.) zur Verfügung gestellt wird.

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Bolzano
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