Monte Vioz

Berg

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Datenquelle: Arthena

Copyright: CC 3.0

Der Monte Vioz (deutsch veraltet: Viosspitze), in älterer Literatur auch Monte Viozzi genannt, ist ein 3645 Meter hoher Berg im nördlichen Teil des Cevedale-Vioz-Kamms, einer von der Suldenspitze bis zum Gaviapass verlaufenden Bergkette der südlichen Ortlergruppe, einem Gebirge der südlichen Ostalpen. Der Berg liegt genau auf der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Trentino und Sondrio. Noch bis Mitte 1990er Jahre war er ein mit Firn bedeckter Gipfel, der nun jedoch im Sommer wegen der Globalen Erwärmung in der Regel auf der Südseite schnee- und eisfrei ist. Nach Norden und Südwesten sendet er ausgeprägte Grate, die den Kammverlauf bilden. Durch seine leichte Erreichbarkeit vom Rifugio Mantova del Vioz (deutsch: Viozhütte) aus ist er ein leicht erreichbarer Aussichtsberg. Er wird oft im Rahmen einer Überschreitung vom Monte Cevedale oder dem Palòn de la Mare begangen. Zuerst bestiegen wurde der Vioz wahrscheinlich im Jahre 1854 anlässlich der österreichischen Landesvermessung (Triangulation) durch einen Alpenführer Christophoro Groos. Die erste gesicherte touristische Begehung fand am 4. September 1867 durch den aus Böhmen stammenden Polar- und Alpenforscher Julius Payer, den Bergführer Johann Pinggera aus Sulden und den Träger Antonio Chiesa aus Peio statt.

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Trento
Italien

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