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Niederanwen

Teil der Gemeinde

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Datenquelle: Markussep

Die Gemeinde Niederanven hat eine römische Vergangenheit. Neben den Überresten der „Kieme“ wurden in diesem Gebiet weitere archäologische Funde gemacht, welche dies belegen.
Im Jahr 1938 stieß eine Gruppe von Wanderern zwischen den Ortsteilen Senningen und dem Senningerberg auf die Überreste eines Kalkofens. Bereits zu dieser Zeit wurde vermutet, dass dieser Kalkofen aus der römischen Zeit stammen könnte. Erst 1999 wurde diese Vermutung nach Überprüfung durch die Universität Köln bestätigt. Anhand eines Holzstücks, das neben dem Kalkofen gefunden wurde, konnten die Forscher genauer angeben, zu welcher Zeit der Ofen errichtet worden war. Man einigte sich auf den Zeitraum zwischen 65 und 75 n. Chr. Der römische Ursprung des Ofens beweist die Tatsache, dass es ein Kalkofen ist. Kalk wurde in dieser Region von den Römern als Baustoff eingeführt. Bei Bauten wurde es als Bindemittel benutzt. Warum gerade Niederanven oder das damalige Andethanna als Standort ausgewählt wurde, um Kalk zu brennen, ist bis heute, gerade im Hinblick darauf, dass es in diesem Gebiet keinen Kalkstein gibt, nicht ganz klar. Wahrscheinlich ist jedoch, dass dieser Ort vor allem aufgrund seiner guten Verkehrsanbindungen ausgewählt wurde: die Römerstraße zwischen Reims und Trier verlief durch Andethanna. Hinzu kommt, dass Trier ein guter Absatzmarkt für den abgebauten Kalk war.

Datenquelle: Wikipedia.org

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Adresse

Niederanven, Luxembourg, Luxemburg

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