Die Kirche in Moutfort ist eine katholische Kirche, die zur Pfarrei Syr Saint-Esprit, dem östlichen Dekanat und der Gemeinde Contern gehört.
Die Patronin der Kirche ist St. Agatha, deren Festtag am 5. Februar gefeiert wird.
Sie liegt zentral in der Stadt an der Éiterstrasse, der CR132.
Zur Pfarrei Moutfort gehört auch die Nebenkirche von Medingen zur ehemaligen Pfarrei Moutfort.
Geschichte
Die Pfarrei Moutfort ist eine der ältesten des Landes. Sie wurde erstmals 898 in einem Dokument des Klosters St. Maximäin von Trier erwähnt.
Bis 1600 war St. Maximaine der Schutzpatron. 1641 waren dies St. Servatius und St. Agatha. 1712 brannte die Kirche und das Pfarrhaus durch einen Blitzeinschlag. Fast alle kirchlichen Dokumente wurden verbrannt. Aufgrund von Geldmangel wurde die Kirche nur vorübergehend repariert. Wegen eines Verbots durfte dort kein Gottesdienst mehr abgehalten werden und es konnten keine Sakramente gespendet werden. Der Priester Nicolaus Eyden (1742-1782) wollte deshalb eine neue Kirche bauen.
Die heutige Pfarrkirche wurde 1764/65 von den Benediktinern aus Trier im romanischen Stil erbaut.
Am 5. Februar 1779 wurden die Reliquien von St. Agatha feierlich nach Moutfort gebracht und im Hauptaltar verewigt. St. Joseph wurde der zweite Beschützer der Kirche. Pfarrer Eyden wurde in der Kirche beigesetzt, ebenso wie der Kaplan Michel Schroeder 1814.
Während der Französischen Revolution weigerte sich der Priester Zacharias Wellenstein (1782-1828), den Eid auf die bürgerliche Verfassung abzulegen und musste deshalb untertauchen. Erst 1801 konnte er wieder seinen Dienst ausüben. Er wurde in der Sakristei der Moutforter Kirche beigesetzt.
Die erste Erweiterung der Kirche fand 1875 statt, als der Chor hinzugefügt wurde. Im Laufe des Jahres 1900 beschloss der Gemeinderat von Contern den Bau eines Duxalls mit Treppen und einer Taufkapelle.
Am 9. August 1901 wurde die erste Orgel, die von der Orgelbauwerkstatt Gebrüder Müller aus Reifferscheid in der Eifel stammt, feierlich durch den Dekan der Méchelskierch, Bernard Haal, und den Moutforter Priester Hubert Keipes geweiht.
Die erste große Renovierung
Zwischen 1960 und 1965 wurden unter Pfarrer Maurice Beringer viele Arbeiten durchgeführt:
Das Dach der Kirche und die Fassade wurden erneuert.
Die Empore wurde vergrößert.
Es wurde ein neuer Boden verlegt.
Die Bänke wurden durch Stühle ersetzt.
Der Hauptaltar, der Seitenaltar, die Kommunionbank und die Kanzel wurden durch einen Altar aus grünem Marmor ersetzt.
Gustave Zanter installierte ein monumentales Christus-Mosaik in der Apsis. Am 8. Februar 1960 wurde die 1.200 kg schwere Agatha-Glocke durch den damaligen Generalvikar Jean Hengen eingeweiht. Es waren bereits zwei andere Glocken im Turm.
Am 6. November 1983 wurde die Orgel, die von den Gebrüdern Oberlinger aus Windesheim (D) vollständig renoviert und von 13 auf 20 Register erweitert wurde, durch Bischof Jean Hengen in Gebrauch genommen.
Unter dem Pfarrverwalter Antoine Nimax wurde der monumentale Marmoraltar am 17. September 1987 gekürzt und durch Erzbischof Jean Hengen geweiht. Die Reliquien des vorherigen Altars wurden wieder in den neuen Altar platziert.
Die letzte große Renovierung
Die letzte Renovierung wurde zwischen November 2007 und April 2009 durchgeführt:
Doppelte Verglasung der neu eingebauten Fenster.
Erneuerung der elektrischen Anlagen und neue moderne Beleuchtung.
Installation wertvoller Heiligenfiguren aus der Werkstatt Greef.
Neue komfortable Kirchenbankgestaltung.
Neugestaltung des Altarraums.
Umfassende Überprüfung.
Zur Feier des Abschlusses der Renovierung wurde am 28. Juni 2009 in der Kirche ein feierlicher Gottesdienst in Anwesenheit des Erzbischofs abgehalten.
Übersetzt aus dem Luxemburgischen
Quelle: lb.wikipedia.org
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