Fort Tienhoven
Sie stehen jetzt bei den Brückenköpfen der Brücke, die zu Fort Tienhoven führte. Diese Festungsinsel wurde von 1844 bis 1847 erbaut, um die etwas weiter entfernte Kraaijenestersluis zur Vecht und den Tienhovens Kanal mit dem daneben liegenden Kai zu schützen. Diese bildete einen gut begehbaren Durchgang quer durch die Hauptverteidigungslinie der NHW, ein sogenanntes Zugang. Auf der Insel wurde ein verteidigungsfähiges Wachhaus von 15 mal 15 Metern mit Wänden von 1 bis 2 Metern Dicke und einem einfachen, umlaufenden Erdwallschutz gebaut.
In dem ständigen Wettlauf zwischen Angriff und Verteidigung wurde das Fort um 1880 erheblich modernisiert. Das Wachhaus wurde damals in eine ‘bombensichere Kaserne’ umgewandelt und an beiden Seiten mit einer Kanonenschwelle erweitert, die an der feindlichen Seite mit einer meterdicken Deckung aus Sand und Erde geschützt war. An der Rückseite des Forts entstand bei der Zugangsbrücke ein neues Wachgebäude mit Pulver- und Munitionslager. Auch die umlaufenden Erdwallanlagen wurden erhöht und erhielten besseren Schutz sowie Aufstellplätze für Scharfschützen und die sechs vorhandenen Kanonen.
Schräg hinter dem Fort wurden 1886 zwei Erdflügelwerke angelegt, um eine bessere Sicht und Verteidigung zu gewährleisten, beiderseits des Forts und des vorliegenden Zugangs. Im südlichen Teil (hinter Ihnen) wurden ebenfalls die Wachstube und eine Artilleriehalle erbaut; der Ort, an dem die Kanonen in Friedenszeiten trocken gelagert wurden.
Während der Mobilmachung 1939-1940 wurden auf und um das Fort zwei Gruppenunterstände und zwei ursprünglich mit einer Gussstahlkuppel versehene Maschinengewehrkasematten platziert, die die 300 Meter vor dem Fort gelegene Antipanzerbarriere unter Feuer hielten. Damals wurden auch die Wälle und Erddächer des Forts abgetragen, um mit dem frei gewordenen Sand außerhalb des Forts in den Wiesen Widerstandsstellen mit Gräben anzulegen.
Bemerkenswert ist die dichte Vegetation an manchen Stellen. Dies sind Überreste der militärischen Bepflanzung, die an jedem Fort zu finden ist: Schießweiden, um den Hang zusammenzuhalten, Weißdornhecken als natürliche 'Drahteshaltung', Hartholz (z. B. Ulmen) als Nutzholz, große Bäume mit luftigen Blättern als transparente Camouflage. Diese Bepflanzung konnte sich ungestört zu einem Naturgebiet entwickeln, nachdem die Wasserlinie aufgehoben und die Forts geschlossen wurden.
Route: Überqueren Sie die Straße (vorsichtig) schräg und gehen Sie zum Zaun des Pfadfinderheims.
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