Das Freilichtmuseum zeigt das Wohnen und Leben der Einwohner von Drenthe in der Vergangenheit auf verschiedene Weise. Im Freilichtmuseum stehen 26 Objekte. Die Plaggenhütte nimmt hier einen zentralen Platz ein. Dies ist die primitivste Unterkunft. Der rote Faden durch das Museum zeigt eine zunehmend 'modernere' Besiedlung. Außerdem sind unter anderem ein Tollhaus, eine Schule, ein Café-Bauernhof, eine Sägewerk, eine Schmiede, ein sächsischer Bauernhof mit Brennholzschuppen, ein Gefängnis, eine Tischlerei, eine Kirche, eine Kleinstelle und drei Ausstellungsgebäude vorhanden.
Das Museum ist nach der Legende der Riesen Ellert und Brammert benannt, die jetzt am Eingang des Freilichtmuseums stehen.
Das Ellertsveld hat seinen Namen von der bekanntesten Drentse Legende, nämlich der von Ellert und Brammert. Im Laufe der Jahre wurde diese Volksgeschichte in verschiedenen Versionen überliefert, aber der Kern ist doch immer gleich geblieben.
Die Überlieferung besagt, dass hier vor vier Jahrhunderten zwei Riesen lebten: Vater und Sohn. Es waren rauflustige Kerle, die eine unterirdische Hütte auf dem großen Heidefeld gebaut hatten, das heute unter dem Namen Ellertsveld bekannt ist. Von ihrer Hütte aus durchstreiften die beiden Räuber die Umgebung. Wer das Ellertsveld nicht dringend passieren musste, wagte sich nicht dorthin. Aus ihrem Bau hatten Ellert und Brammert Fäden in alle Richtungen über das Feld gespannt. Diese Fäden waren mit einer Glocke verbunden. Wenn ein argloser Reisender unbemerkt einen dieser Fäden berührte, begann die Glocke zu läuten. Ellert und Brammert machten sich dann sofort auf, um den Reisenden mit dicken Knüppeln niederzuschlagen und zu berauben. Viele Kaufleute gerieten so in die Hände des raubgierigen Duos, und wenn sie lebend davonkamen, konnten sie noch dankbar sein.
Eines Tages, als Vater und Sohn durch die Heide streiften, bemerkten sie auf dem Erdhügel des Dorfes Orvelterveen ein hübsches, junges Mädchen: Marieke. Das arme Mädchen wurde in ihr Versteck geschleppt und musste dort sieben Jahre lang die Hausarbeit verrichten. Ein Nachteil einer Frau im Haus für die Räuber war, dass sie nie mehr gemeinsam auf die Reise gehen konnten. Immer musste einer von ihnen Marieke bewachen. Einmal, als Vater Ellert allein mit Marieke im Bau war, gab er ihr den Auftrag, ihn zu rasieren. Marieke roch ihre Chance und schnitt ihm während des Rasierens mit dem messerscharfen Rasiermesser die Kehle durch. Während der Riese sterbend auf dem Boden lag, machte sie sich auf den Weg nach Hause. Als Brammert entdeckte, was mit seinem Vater geschehen war, nahm er die Verfolgung auf. Er konnte sie gerade nicht mehr einholen.
Am nächsten Morgen sah man, dass in der Tür, die das Mädchen hinter sich zugeschlagen hatte, eine große Axt stecken geblieben war. Brammert hatte sie nur um Haaresbreite verpasst! Marieke und ihre Eltern zogen so schnell wie möglich in eine sicherere Gegend. Und alle anderen Einwohner von Orvelterveen, die Brammerts Rache fürchteten, verließen ebenfalls das Dorf. Es dauerte nicht lange, und das ganze Dorf war umsiedelt. Was von dieser urdrentischen Geschichte wahr ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.
Die Öffnungszeit des Parks ist jährlich von April bis Oktober.
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