Sint Urbanuskerk

Fuente: Sint Urbanuskerk

Descripción

Die Sint Urbanus Kirche von Cuypers hat eine Geschichte von über anderthalb Jahrhunderten und ist aus der Dorfgemeinschaft von Ouderkerk nicht wegzudenken. Der Turm an der Nordwestseite der Kirche mit seiner nachts beleuchteten Uhr und seinen sonor klingenden Glocken ist weit hinaus in die weite Umgebung ein klingendes Wahrzeichen des Dorfes Ouderkerk aan de Amstel. Im Jahr 2017 haben wir ein Jahr lang das 150-jährige Jubiläum unserer schönen Kirche gefeiert.

Obwohl die Geschichte der Urbanus-Gemeinde vermutlich bis vor 1200 zurückreicht und die älteste Kirche von Amstelland in Ouderkerk gestanden haben muss, ist das heutige Kirchengebäude ein Produkt aus der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Nach der Wiederherstellung der bischöflichen Hierarchie in den Niederlanden im Jahr 1853 zeigten die Katholiken ein neues Elan. Dies äußerte sich unter anderem in den vielen neuen Kirchen, die damals gebaut wurden. In Ouderkerk stellte sich heraus, dass die Wasserstaatskirche aus den zwanziger Jahren viel zu klein war und diese wurde in den sechziger Jahren durch eine neogotische Kirche nach dem Entwurf von Petrus (Pierre) J.H. Cuypers ersetzt. Dieser ursprünglich aus Limburg stammende Architekt erlangte Bekanntheit durch den Bau von Dutzenden neuer monumentaler Kirchen und zudem die Restaurierung ebenfalls Dutzender Kirchen mit einer reichen Geschichte. Sein Arbeitsgebiet umfasste hauptsächlich die Bistümer Roermond, 's-Hertogenbosch und Haarlem, und er war auch einige Jahre in Belgien und Deutschland tätig. Darüber hinaus entwarf Cuypers zahlreiche Pfarrhäuser, Rathäuser, Häuser und anschließend auch im etwas renaissancistisch angepassten Stil das Rijksmuseum und den Hauptbahnhof in Amsterdam.

Cuypers führte in den Niederlanden einen neuen Baustil ein. In seinen jungen Jahren war er ziemlich beeindruckt von der hoch- und spätmittelalterlichen französischen und rheinischen Gotik. Auch während seiner Ausbildung an der Akademie der Schönen Künste in Antwerpen wurde er hierin unterrichtet. Außerdem kam Cuypers in Paris mit dem französischen Bauherrn Viollet-le-Duc in Kontakt und entwickelte Cuypers einen 'eigenen' Stil der neogotischen Bauweise.

Die Sint Urbanus von Ouderkerk wurde in den Jahren 1865-1867 erbaut. Das Gebäude ist eine drei-schiffige Ziegelkreuzkirche, traditionell mit dem Priesterchor nach Osten ausgerichtet. Die Kirche misst in der Länge 39 Meter und in der Breite des Querhauses 25 Meter. Auf beiden Seiten des Hauptschiffs tragen acht Sandstein-Säulen vier Joche. Die Decke des Hauptschiffs und des Querschiffs besteht aus einem hölzernen Tonnengewölbe, das maximal 16 Meter über dem Fußboden herausragt. An der nordöstlichen Seite der Kirche befindet sich das frühere Armenbüro, das heute nach einer umfassenden Renovierung als Marienkapelle dient. An der südöstlichen Seite ist die Sakristei angebaut, die über einen Durchgang mit dem Pfarrhaus verbunden ist (ebenfalls von Cuypers entworfen). Das Hinterportal im Westen wird durch eine Holzwand von dem Rest der Kirche getrennt. Darüber befindet sich die Chordiel mit der berühmten Vollebregt-Orgel, die 2006 umfassend restauriert wurde. Der Chor ist über eine Wendeltreppe im Turm erreichbar.

Völlig im gotischen Stil prangt hoch über dem Hauptportal der Kirche ein Rosettenfenster. In der Kirche wird man in diesem Fenster Saint Caecilia, die Patronin der Musiker, gewahr. Sie sitzt hinter einer mittelalterlichen Orgel und unterstützt mit ihren eigenen hellen Tasten den Chor und die Vollebregt-Orgel.

Auf der anderen Seite der Kirche spielt das Licht von außen ebenfalls ein eigenes neogotisches Spiel. Sieben bleiverglaste Fenster des Glaserer Frans Nicolas (ebenso wie Cuypers aus Roermond), die einige Jahre nach der Einweihung der Kirche eingesetzt wurden, bilden die Krönung des Priesterchors. Die Fenster geben auf farbenfrohe Weise die Geheimnisse des Rosenkranzes wieder und sind vollständig restauriert.

Wenig auffällig, aber entschieden von einer beruhigenden Schönheit sind die etwas kleinen bleiverglasten Fenster in den Seitenschiffen und in der ehemaligen Taufkapelle. In jedem Fenster ist sowohl eine Szene aus dem Alten als auch aus dem Neuen Testament abgebildet und die Szenen sprechen gläubig aus, dass das Christentum nicht ohne seine jüdischen Wurzeln verstanden werden kann.

Obwohl zahlreiche Verschönerungen an der Kirche noch unter dem dynamischen Baumpastor Rijp (1858-1870) angebracht wurden, sind die überall präsenten Fliesenbilder an den Seitenwänden zweifellos späteren Datums; vermutlich stammen sie aus den frühesten Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts und sind das Werk von Jos Cuypers, dem Sohn von Pierre. Neben den Kreuzwegstationen, die von Heiligen und alttestamentlichen Propheten flankiert werden, sind rund um die beiden Beichtstühle in der Kirche vier Kernmomente aus dem Evangelium abgebildet. Die Bilder repräsentieren eine besondere keramische niederländische Kunstform, von der bis heute in Kirchen wenig erhalten geblieben ist.

Als Rijksmonument gehört die Kirche zum 'geschützten Dorfbild'. Aus diesem Grund wurden auch von der Provinzregierung für die Restaurierung der Kirche beträchtliche Beträge bewilligt. Bis 2009/2010 durfte die Gemeinde mit einem Betrag von über 1.500.000 € rechnen. Dieser war jedoch bei weitem nicht ausreichend, um Kirche und Turm für die Zukunft zu erhalten. Daher müssen auch auf anderen Wegen finanzielle Mittel beschafft werden. Um dafür zu sorgen, wurde am 20. Januar 2004 die Stiftung Urbanus Ouderkerk aan de Amstel gegründet.

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Fuente: Sint Urbanuskerk

Traducido por OpenAI

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