
Im Weiler Ane liegt das Gehöft ‘Engeland’, in dem sich der Englandse Wald oder Varel befindet. Der ursprüngliche Wald war rund um die Korrelbelt gelegen, einen hohen Sandrücken in der Nähe des früheren Flussbettes des Flusses Vecht. In der Korrebelt, früher ‘Korelbelt oder Korenbelt’ genannt, wurden während Grabungen, die meist durch lokale Landwirte und Anwohner durchgeführt wurden, ein Steinhammmer und ein Meißel gefunden. Daraus geht hervor, dass es in der Vorgeschichte auf diesen Höhen bereits eine Besiedlung gegeben haben muss.
Die unmittelbar nach dem Krieg durchgeführte Flurbereinigung in der weiteren Umgebung des Waldes hat, obwohl das Waldgebiet in Ruhe gelassen wurde, großen Einfluss auf die weitere Entwicklung von Varel durch die nachfolgende Entwässerung gehabt. Von diesem ehemaligen Naturschutzgebiet ist nur noch ein kleiner Teil erhalten geblieben. Stille Zeugen sind noch in Form der vorhandenen Vegetation wie Weiden, Schwarz-Erlen und hier und da etwas Schilfrohr zu sehen.
Das Naturschutzgebiet war schon vor dem Krieg ein beliebter Ort für Erholung, nicht nur für Touristen, sondern auch für die Einwohner der Gemeinden Hardenberg und Gramsbergen. Allerdings wurde Varel so zu einem Anziehungspunkt, dass es einfach zu überfüllt wurde. Die Besucher fügten, vielleicht unbemerkt, dem Naturschutzgebiet Schaden zu, weshalb man 1941 von oben eingreifen musste: Varel wurde geschlossen.

Das Nieuwsblad van het Noorden berichtete am 17. Mai 1941:
„Man schreibt uns aus Hardenberg: Mit großem Bedauern werden viele Naturliebhaber erfahren, dass die Besitzer von Varel, auch bekannt als der Englandse Wald, sich gezwungen gesehen haben, den Zugang zu diesem Wald durch das Anbringen von Schildern mit der Aufschrift ‘verboten’ zu verbieten. Bei Nachfrage erfuhren wir, dass dies seine Ursache in der schrecklichen Zerstörungswut bestimmter Besucher findet. Besonders der Vogelbestand und die Jagd haben darunter sehr gelitten. Verschiedene Gelege von Fasaneneiern wurden unter anderem zerstört. Die Sichtweise der Eigentümer ist verständlich, auch wenn wir bedauern, dass aufgrund des Vandalismus von einigen ein der schönsten Plätze an Naturschönheit aus dieser Umgebung von den Liebhabern unberührter Natur nicht mehr allgemein besucht werden kann. Der Besuch dieses Gebiets, das als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist und somit im gegenwärtigen Zustand bleiben muss, war stets ein Genuss. Die unberührte Naturschönheit, die Flora und Fauna, die große Ruhe, die dort herrschte, zog den wahren Naturliebhaber immer wieder an und ließ ihn genießen. Soweit wir erfahren haben, ist es beabsichtigt, für die wahren Naturliebhaber in begrenztem Maße Eintrittskarten zur Verfügung zu stellen.”

Der Name ‘Varel’ wird, soweit bekannt, zum ersten Mal 1652 in einem Dokument im gerichtlichen Archiv des ehemaligen Schoutamts Hardenberg gefunden.
Risorsa: Het geheugen van Hardenberg
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