Datenquelle: Koster
Im Herzen von Doorn steht seit Jahrhunderten die Maartenskerk. Zuvor gab es eine hölzerne Kapelle, die im Besitz des Bischofs von Utrecht war, wie ein Dokument aus dem neunten Jahrhundert zeigt. Seit 1126 gehört die Kirche dem Kapitel von St. Martin der Utrechtischen Dom. Das erklärt den Namen der Kirche.
Im zwölften Jahrhundert wurde die hölzerne Kirche durch ein Tuffsteinbau ersetzt. Diese romanische Kirche bildet jetzt das Mittelschiff der heutigen Kirche. An der Nordseite der Maartenskerk sehen wir den früheren Eingang, das sogenannte Noormannenpoortje. Es ist jetzt zugemauert. Ebenso die beiden Öffnungen: eine runde und eine quadratische. Das sind die sogenannten Hagioskopen.
Der Backsteinturm an der Westseite stammt wahrscheinlich aus dem dreizehnten Jahrhundert.
Der romanische Chor wurde von den Soldaten des Herzogs von Geldern zerstört. Dies geschah vermutlich 1420 zur Zeit der Hoekse- und Kabeljauwse-Streitigkeiten. Bald danach begann der Bau eines größeren Chors im gotischen Stil. Er wurde aus Backstein errichtet, aber Überreste des romanischen Chors wurden dabei wiederverwendet. Etwa zeitgleich wurde an der Südseite des Chors die Sakristei gebaut. Später wurde das zur Konsistoriumskammer; heute ist es die Stillekapelle.
Im Laufe der Jahrhunderte fanden häufig Umbauten statt. So wurden die Anzahl und die Form der Fenster mehrmals geändert, wie auf alten Drucken zu sehen ist. Nach der Reformation wurde der Altar entfernt. Der Chor wurde durch eine Zwischenwand geschlossen. Daran kam 1666 der kunstvoll geschnitzte Kanzel. Auch die Statuen verschwanden. Bruchstücke davon wurden verwendet, um den Turmboden zu pflastern. Sie kamen bei der Restauration 1996 ans Licht. Nach der Konservierung wurden sie in Vitrinen in der Konsistorium aufgestellt. Dort fanden sie viel Bewunderung. Da die Vitrinen jedoch nicht ausreichend Schutz boten, wurden sie bei der Neugestaltung 2011 entfernt. Wahrscheinlich werden sie in Zukunft im Museum Catharijneconvent in Utrecht zu sehen sein.
Auch im 19. und 20. Jahrhundert fanden zahlreiche Anpassungen und Umbauten statt. In der Kirche befinden sich verschiedene bemerkenswerte Kunstwerke. Die bekannte Utrechter Firma Bätz baute 1873 die Orgel mit einem Eichenholzgehäuse im neugotischen Stil.
Datenquelle: Jaap Meijer (in memoriam)
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