Geopad 107-Amersfoort Leusderkwartier

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7.78 km
34 m
01h36
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Last verified: 2 June 2025
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Wer beim Gehen ein repräsentatives Bild der geomorphologischen Gegebenheiten, Struktur und Architektur des Amersfoorter Leusderquartiers erhalten möchte, wird geraten, die nachfolgend beschriebene Route zu gehen. Die sechs Kilometer lange Route beginnt und endet am NS-Bahnhof Amersfoort.
Das bedeutet, dass auch der (nord)östliche Teil des Bergquartiers durchquert wird. Dafür wurde eine Strecke gewählt, die attraktiv ist und keinen großen Umweg erfordert.

Die acht Ziffern und fünf kleinen Buchstaben verweisen auf die Abschnitte, in denen die dadurch bezeichneten Orte beschrieben wurden.

1. Um über eine sowohl attraktive als auch nicht allzu lange Route das Leusderquartier zu erreichen, lassen wir Sie zunächst eine Weile in etwa südwärts gehen. Dazu wird schräg rechts vom Bahnhof zunächst die sowohl schattige als auch vornehme Königin-Wilhelmina-Allee betreten.
Nach nur wenigen Dutzend Metern biegt die Route jedoch links ab, um uns über die Prinses Marielaan zur Utrechtse Weg zu bringen. Dies bedeutet eine Begegnung mit dem ältesten Teil der Villengegend, die auf dem Amersfoorter Berg erbaut wurde. Nach Erreichen der Utrechtse Weg wird diese schräg rechts ein Stück bergauf verfolgt. An der zweiten Kreuzung muss jedoch links abgebogen werden.

2. Die sanft gebogene Van Maerlantlaan bringt uns zur Vondellaan, die wir überqueren. Hinter einem langgestreckten, sanft ansteigenden Rasen zieht dann die neugotische Sint Ansfriduskerk die Aufmerksamkeit auf sich. Die Jacob Catslaan bietet die Möglichkeit, das Gebäude aus der Nähe zu betrachten. Kurz vor der Kirche biegt die Route jedoch links ab, um uns schrittweise über die Tollens-, Van Marnix- und Brederolaan in Richtung des
Leusderquartiers zu führen. Dies bedeutet, dass kurz nacheinander sowohl rechts als auch links abgebogen werden muss.

3. Am Ende der Brederolaan gelangen wir auf den stark verbreiterten alten Kapelweg, wo unsere Route rechts abbiegt. Auf der gegenüberliegenden Seite der alten Straße bietet die Javastraat die Möglichkeit, ein architektonisch interessantes Blumendorf aus den dreißiger Jahren zu durchqueren. Obwohl es formal noch im Bergquartier gelegen ist, können wir bereits die Atmosphäre kosten, die für das Leusderquartier charakteristisch ist.
Wir folgen der Javastraat bis zur T-Kreuzung mit der Sumatrastraat, die uns über eine scharfe Kurve zur Leusderweg bringt. Dort biegt der Geopfad rechts ab, um uns an einer Runde das Grün des Borneopleins zu zeigen. Einige Bänke bieten die Möglichkeit, sich kurz auszuruhen, bevor wir mit der Erkundung des eigentlichen Leusderquartiers beginnen.

4. Auf der gegenüberliegenden Seite der Runde beginnt unser Spaziergang durch das Leusderquartier in der recht kurzen Pasteurstraat, am Ende derer wir an einer Y-Kreuzung links abbiegen. Die Jan van der Heijdenstraat bringt uns dann zur nordwestlichen Ecke des Anwesens Nimmerdor.

Für ein näheren Kennenlernen des unbebauten zugänglichen Teils des Anwesens Nimmerdor müssen wir jetzt rechts in den Wald gehen.
Die Abschnitte, die dem naturrreichen Gebiet gewidmet sind, unterscheiden sich darin, dass sie nicht nummeriert, sondern „buchstabiert“ sind.

Wer keine Lust hat, die Route durch Nimmerdor zu gehen, kann die buchstabierten Abschnitte überspringen und seinen Weg über die Wohngegend des Leusderquartiers fortsetzen.

a. Im Wald werden wir gleich mit den eher imposanten Sandrücken des Anwesens Nimmerdor konfrontiert. Sie dominieren eine Zone entlang des nordwestlichen Randes des Waldes. Wahrscheinlich sind die Rücken recht alte Dünen, die in historischer Zeit noch in gewissem Maße den
Windverwehungen ausgesetzt waren. Wir gehen jetzt zunächst schräg rechts über einen Teil des Rückensystems. Nach einigen Hundert Metern fällt der Weg zur Radroute ab, die Nimmerdor durchquert. Diese Route bringt uns mit einer sanften Kurve zu einem Kreuzung, an der links ein Picknickplatz angelegt wurde und auf einer Bank geruht werden kann.

b. An der Kreuzung biegt unser Geopfad rechts ab. Wir werden dann eine Zeit lang von einem der Erdwälle begleitet, die für den Teil von Nimmerdor charakteristisch sind, dessen geometrische Struktur erhalten blieb. Im Verlauf kreuzen wir nach einiger Zeit eine breite Allee. Nach der Allee verläuft unsere Route nahezu unter einem Rücken, der über eine grabenartige Senke belebt wird. In der Zwischenzeit hören wir die Anbindung der Rondweg Süd an die Autobahn A 28 näher kommen. Links bietet ein kurvenreicher Waldweg jedoch rechtzeitig die Möglichkeit, die Konfrontation mit der stark befahrenen Straße zu vermeiden. Der kurvenreiche Weg bringt uns zu einer breiten langen Sichtallee, wo wir links abbiegen.
c. Schon bald kreuzt der Geopfad dann einen künstlichen Wall, der kurz nachdem er aufgeschüttet wurde, insbesondere seitlich doch einiges an Sandfangeffekten hat. Dies interessiert uns so, dass wir ein Stück am Wall entlanggehen wollen. Direkt hinter dem Wall gibt es einen Weg, der uns rechts dazu auch die
Möglichkeit bietet. Wir folgen diesem Weg bis zu einer T-Kreuzung, wo uns die Wanderroute links zu einem rechteckig offenen Terrain bringt. Es ist heute zum größten Teil ein Picknickplatz mit einem Spielareal. Rechts kaschiert ein bepflanzter künstlicher Sandrücken einen im Frühjahr 2010 gegrabenen Teich für Frösche.
Links von dem offenen Terrain lockt uns die lange Sichtallee, die wir kurz zuvor schon einmal betreten haben. Dort begrüßt uns auch erneut der Radweg, der Nimmerdor kreuzt.

d. Wir überqueren nun die Sichtallee, um einem Weg zu folgen, der die Radroute parallel führt. Der Weg verläuft sowohl entlang eines kleinen Spielplatzes als auch mehrerer Wälle des noch geometrisch strukturierten Parkteils. Verlaufend gelangen wir wieder zum kleinen Picknickplatz, den wir bereits kurz nach Beginn des Waldspaziergangs kennengelernt haben.

e. Der Plan ist, hinter dem recht offenen Terrain rechts einem mehr oder weniger kurvenreichen Waldweg zu folgen. Dieser Weg führt uns allmählich an den Gipfel eines Dünenrückens, den wir dann an der steilen nordlichen Flanke absteigen. Unten an der Flanke bietet eine Kreuzung die Möglichkeit, schräg links abzubiegen. Ein gerader Weg bringt uns dann zurück zu dem Sandrücken, der zu Beginn des Waldspaziergangs erklommen wurde. Auf diesem Rücken biegen wir schließlich links ab, um zu dem Ort zurückzukehren, wo wir Nimmerdor betreten haben.

Der Spaziergang durch Nimmerdor konfrontierte uns sowohl mit der geometrischen Struktur als auch dem Relief des alten Waldparks.

5. Nach Nimmerdor nimmt der Geopfad einen nördlichen Kurs, um uns schließlich ins Bergquartier und zum Bahnhof Amersfoort zurückzubringen. Zunächst gehen wir durch die breite und schnurgerade Stephensonstraat, die uns anfängliche Einfamilienhäuser aus der Zwischenkriegszeit zeigt. Charakteristisch dafür sind große, seitlich bei den Doppelhäusern niedrig beginnende Dachpartien. Ein Stück weiter wird die Stephensonstraat von kurzen Reihen mit verwandter Architektur flankiert.
Die Stephensonstraat endet an einem halbrunden Platz, von wo aus links die Daltonstraat gefolgt wird. Etwas weiter sehen wir links einen brandgangartigen Rest eines alten Landwegs, der als Monnikenpad bekannt ist.

6. Gleich hinter diesem alten Weg biegt unsere Route kurz vor einer (an der Leusderweg erbauten) monumentalen Kirche rechts ab. Die Marconistraat bietet uns dann die Möglichkeit, das intime Herz eines Blumendorfes aus den frühen dreißiger Jahren näher kennenzulernen. Dazu gehen wir rechts durch ein Tor in die Wattstraat. Etwas weiter wird sie dann durch ein anderes Tor wieder verlassen, um links über die Röntgenstraße zurück zur Marconistraat gelangen zu können. Diese wird rechts jedoch nahezu sofort gegen die Van Rootselaarstraat eingetauscht, am Ende derer uns eine T-Kreuzung den aus einem alten Landweg entstandenen Woestijgerweg zeigt.

7. Dort werden wir überrascht von der faszinierenden Architektur eines recht alten Blumendorfes, durch das der Geopfad schlangt. Es wird zunächst links abgebogen und dann rechts ein Stück der Frans Halsstraat erkundet. Danach biegen wir erneut links ab. Die Miereveldstraat zeigt uns dann auch ein angelegtes Hof. Es stehen einige Bänke, von denen aus die Architektur des Blumendorfes ebenfalls studiert und erlebt werden kann. Die Miereveldstraat bringt uns zurück zur Woestijgerweg, an deren Anfang zum zweiten Mal die Leusderweg überquert wird.

8. Wir sind dann wieder im Bergquartier, wo wir nun frühe Beispiele für sozialen Wohnungsbau sehen. Der Geopfad schlängelt sich dann nacheinander durch die Westerstraat, Nicasiusdwarsstraat und Nicasiusstraat. Letztere bringt uns zu einer T-Kreuzung mit der Utrechtse Weg, die wir rechts kurz folgen, um kurz vor der Güterzugstrecke nach Leusden links über die Berkenweg zum Bahnhof zurückzukehren. Die Berkenweg führt uns vorbei an mehreren Reihen von um 1900 erbauten Geschäftshäusern, von denen die Nr. 6 bis 16 architektonisch am meisten faszinieren werden. Rechts der Straße stehen bereits seit langem einige modern Bürogebäude auf vor mehreren Metern abgesenktem Gelände.

Durch den Spaziergang lernten wir sowohl einige Teile des hügeligen Bergquartiers als auch das östlich angrenzende tiefer gelegene Leusderquartier kennen. Zudem konnten wir einen zusätzlichen Umweg durch den alten Waldpark des Anwesens Nimmerdor machen.

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