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Schlacht von Shiloh

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Datenquelle: Gwillhickers

Die Schlacht von Shiloh fand am 6. und 7. April 1862 im US-Bundesstaat Tennessee, etwa 22 Meilen nordöstlich der Kleinstadt Corinth im US-Bundesstaat Mississippi während des Amerikanischen Bürgerkriegs statt. Sie wird auch Schlacht bei Pittsburg Landing genannt. Die Union büßte 13.047 Soldaten ein, die Konföderation 10.699 Mann, unter den insgesamt 3.482 Gefallenen war auch General Albert S. Johnston, der Rest verteilte sich auf Verwundete, Gefangene oder Vermisste.
Nach der Einnahme der Forts Henry und Donelson durch Ulysses S. Grant und Andrew H. Foote wurde Henry Wager Halleck zum Oberbefehlshaber der Unionstruppen westlich der Appalachen ernannt. Halleck befahl dem inzwischen zum Generalmajor beförderten Grant, mit seinen Truppen nach Pittsburg Landing am Tennessee zu marschieren, wo Don Carlos Buells Ohio-Armee sich mit Grants Tennessee-Armee vereinen sollte. Diese Armee von 75.000 Mann wollte Halleck dann nach Süden führen, um Corinth einzunehmen. Nachdem die konföderierte Army of the West unter Earl Van Dorn Anfang März 1862 in der Schlacht am Pea Ridge geschlagen worden war, hatte General Johnston Van Dorn mit seinen 15.000 Mann nach Corinth beordert. Van Dorns Armee traf jedoch nicht rechtzeitig ein, um an der Schlacht von Shiloh mitwirken zu können. Johnston selbst hatte Nashville, Tennessee am 23. Februar evakuieren müssen. Buells Ohio-Armee marschierte im Anschluss daran in die Stadt ein. Als auch Columbus, Kentucky fiel, war ein Großteil von Kentucky und Tennessee unter die Kontrolle der Union geraten. Johnston brauchte nun unbedingt einen Sieg. Pierre Gustave Toutant Beauregard zog eine Armee zusammen, die aus den beiden Flügeln von Johnstons Armee, sowie 15.000 Mann aus New Orleans, Louisiana und Mobile, Alabama unter Führung von Braxton Bragg bestand. Diese 42.000 Mann sollten Corinth verteidigen. Corinth war ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Beauregard wollte allerdings nicht nur Corinth verteidigen, er beabsichtigte, in die Offensive zu gehen und die Nordstaatler aus Tennessee zu vertreiben. Bevor sich die Armeen von Grant und Buell vereinen konnten, wollte Beauregard Grant angreifen. Dazu entwarf er einen Plan, um die Mississippi-Armee am 4. April in Gefechtsposition zu bringen, um dann einen Überraschungsangriff gegen Grants ahnungslose Tennessee-Armee zu führen. Sie bestand aus den vier Korps der Generalmajore Leonidas Polk, Braxton Bragg, W. J. Hardee und Brigadegeneral J. C. Breckinridge. Da Beauregard jedoch nur über unerfahrene Truppen und Stabsoffiziere verfügte und strömender Regen die Straßen in Morast verwandelte, dauerte es bis zum Abend des 5. April, die Soldaten in Stellung zu bringen. Durch diese Verzögerungen glaubte Beauregard mittlerweile, das Überraschungsmoment verloren zu haben und wollte den geplanten Angriff abbrechen. Da die konföderierte Armee inzwischen aber zur Attacke bereit war, konnte Johnston ihn von der Durchführung des Angriffes überzeugen. Grant, der davon ausging, dass Johnstons Armee völlig demoralisiert war, glaubte nicht an einen Angriff der Konföderierten, so dass fünf seiner Divisionen bar jeglicher Vorsichtsmaßnahmen auf offenem Feld lagerten und die Aufklärung vernachlässigten. Einzig der Division unter Lew Wallace, die fünf Meilen entfernt den Nachschub bewachte, empfahl er besondere Wachsamkeit. William T. Sherman, der eine von Grants Divisionen befehligte, war ebenfalls davon überzeugt, dass die Konföderierten nicht angreifen würden.

Datenquelle: Wikipedia.org

Copyright: CC 3.0

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Hardin
Vereinigten Staaten

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