Datenquelle: Bundesarchiv, Bild 146-1971-033-33 / CC-BY-SA 3.0
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Die Kesselschlacht von Halbe fand gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen dem 24. und 28. April 1945 im Gebiet der Ortschaft Halbe, 60 km südlich von Berlin statt. Die Armeen des linken Flügels der 1. Weißrussischen Front und des rechten Flügel der 1. Ukrainischen Front schlossen am 24. April den Ring um die deutsche 9. Armee, es folgten mehrere Ausbruchsversuche gegenüber den sowjetischen Truppen, die parallel zur Schlacht um Berlin abliefen. Dabei wurden am 27. April kaum noch kampffähige Reste deutscher Truppen und nach Westen flüchtende Zivilisten in einem kleinen Waldgebiet zwischen Märkisch Buchholz und Halbe durch sowjetische Truppen eingeschlossen. Durch einen Entsatzangriff der 12. Armee aus dem Raum südlich von Potsdam konnten am 29. und 30. April große Teile über Kummersdorf-Alexanderdorf in Richtung Baruth nach Westen ausbrechen und die deutsche Front am 1. Mai bei Beelitz erreichen.
Nach dem Zusammenbruch der deutschen Heeresgruppe Weichsel in der Schlacht an der Oder wurde die 9. Armee unter General der Infanterie Theodor Busse im Raum zwischen Frankfurt und Cottbus abgeschnitten. Der noch größere Erfolg während der Cottbus-Potsdamer Operation durch die 1. Ukrainische Front unter Marschall Iwan Konjew drängte zudem das deutsche V. Armeekorps der deutschen 4. Panzerarmee nach Norden ab. Am 19. April wurde das auf den Spreewald abgedrängte V. A.K. mit der 35. und 36. SS-Grenadier-Division, sowie den Resten 275. und 342. Infanterie-Division der ebenfalls abgeschnittenen 9. Armee unterstellt.
Schon am 22. April zeichnete sich die Einkesselung der drei Korps der 9. Armee ab, als sowjetische Truppen alle Landstraßen durch den Spreewald nach Süden, die Straße von Lübben nach Halbe im Südwesten abschnitten und den See Isthmus im Spreewald zwischen Fürstenwalde und Königs Wusterhausen nach Westen blockierten. Der bis zuletzt gehaltene Oder-Stützpunkt Frankfurt wurde am 23. April vom Festungskommandanten Generalmajor Ernst Biehler geräumt, die Besatzung schlug sich noch in den sich abzeichneten Kessel der 9. Armee durch.
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