Das Bergwerk Peiting war eines der Bergwerke der südbayerischen Pechkohlenvorkommen, betrieben bis 1968. Es war neben dem Bergwerk Peißenberg ein weiterer Abbaubetrieb in der Lagerstätte, die Peißenberger Mulde genannt wird. Dort im Westfeld der Peißenberger Mulde werden die Flöze deutlich schwächer, deswegen war die Peitinger Schachtanlage ein kleinerer Betrieb als in Peißenberg. Mithilfe der Schachtanlage Peiting förderten die dortigen Grubenarbeiter zwischen 1921 und 1968 etwa 7,6 Millionen Tonnen Kohle. Der Kohlenvorrat der Schachtanlage Peiting betrug bei Stilllegung 6,4 Millionen Tonnen.
Erste Abbautätigkeiten auf Peitinger Gebiet gab es bereits Ende des 16. Jahrhunderts. Große wirtschaftliche Bedeutung erlangte der Peitinger Bergbau erst durch die Schachtanlage Peiting, die ab August 1920 abgeteuft worden war, nachdem bereits 1912 abbauwürdige Kohlevorkommen durch Tiefbohrungen gefunden wurden. Von 1914 bis 1918 gab es bereits einen Versuchsstollen mit provisorischer Förderung am Bühlach. Grund für den zusätzlichen Schacht in Peiting war der Verlust der Kohlengruben in Lothringen, im Saargebiet und in Oberschlesien, als Folge des Ersten Weltkriegs. Der Bau von Tagesanlagen verlief gleichzeitig mit dem Schachtabteufen. Da es nach dem Ersten Weltkrieg durch die Besetzung und Abriegelung des Ruhrgebietes durch Frankreich es zu einer Verknappung an Stahl kam, bauten sie stattdessen den Förderturm aus Stahlbeton.
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Adresse: Weilheim-Schongau, Deutschland
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