Plamannsche Erziehungsanstalt

Description

Die Plamannsche Erziehungsanstalt war ein Knabeninternat in Berlin. Die Anstalt des Pädagogen Johann Ernst Plamann , die 1805 gegründet wurde, war geprägt von den Grundsätzen Johann Heinrich Pestalozzis, verbunden mit eifriger Pflege des Turnens und körperlicher Abhärtung. Es wurde in der Regel bis zur Tertia-Reife des Gymnasiums unterrichtet. 1830 wurde die Anstalt nach 25 Jahren geschlossen, 1838 im leer gewordenen Gebäude die Blindenanstalt untergebracht.
Das Institut war am südlichen Ende der Berliner Wilhelmstraße 139 untergebracht. Von den damaligen Gebäuden ist nichts mehr erhalten. Sie lagen auf der Westseite der Wilhelmstraße, südlich der Herrnhuter Brüdergemeine, nördlich des damaligen Belle-Alliance-Platzes . Die Hof- und Gartenseite schloss sich an die Berliner Zollmauer an, nur durch die Anhaltsche Kommunikation von ihr getrennt. Dieser Verbindungsweg wurde nach Abbau dieser Stadtmauer zusammen mit dem Weg auf der Maueraußenseite zur Königgrätzer Straße. 1878 entstand unter der damaligen Hausnummer 88 ein Wohnhaus auf der Gartenfläche. An der Fassade dieses Hauses brachte man eine Inschrift an, die an die „Bismarcklinde“ im Garten erinnerte. Otto von Bismarck war einer der prominentesten Schüler der Anstalt gewesen. Das Schulhaus war schon im 19. Jahrhundert umgebaut, dann abgerissen worden. Vorher war es noch von Johann August Zeune als Filiale der Blindenanstalt erworben worden. Die Königgrätzer Straße hieß kurzzeitig auch Saarlandstraße, heute wieder Stresemannstraße; der einstige Garten liegt unter deren heutigen Häusern Nummer 30 und 32. Das 1878 errichtete Gebäude Stresemannstraße 30, nach dem sozialdemokratischen Politiker Paul Singer am 11. September 2008 „Paul-Singer-Haus“ benannt, ist seit 1998 in Besitz der SPD und seit 1999 unter anderem Sitz der Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft, des Verlags des Parteiorgans Vorwärts sowie dessen Redaktionssitz, im Hinterhaus ist das Politische Archiv des SPD-Bundesvorstands untergebracht. Die Wilhelmstraße wurde um 1970 vom Mehringplatz weg verschwenkt; die Fläche der einstigen Schulgebäude liegt jetzt unter der Fahrbahn .

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