Fuente: Vlaamse Gemeenschap, 14-09-1999, ©Vlaamse Gemeenschap
Derechos de autor: All rights reserved
So genanntes "Schloss d'Harveng" nach den Bauherren Notarfamilie d'Harveng. Ziegelmauer um das früher zum Schloss gehörende Schlosspark an der Straße gegenüber dem Schloss, unterbrochen von einem Eisenzaun; schönes zentrales aufschwingendes Tor an eisenenen Torpfosten. Ursprünglich blockförmiges Herrenhaus; unterkellertes Doppelhaus mit fünf Achsen und zwei Geschossen unter einem Satteldach (Schindeln, First parallel zur Straße); laut L. De Temmerman Schloss 1840 erbaut, jedoch noch nicht verzeichnet auf dem Atlas der Nachbarwege von Everbeek von 1844-1848; laut Katasterarchiv 1845 erbaut von B. D'harveng; Ende des 19. Jahrhunderts (1898/1899) angepasst mit Anbau eines Turms an die Frontfassade durch D'harveng D'harveng A. in 1898-1899. Verputzte und weiß gestrichene Fassaden des ursprünglich Doppelhauses bewahren rechteckige Wandöffnungen mit Augen für Fensterläden, horizontalisierende Bänder, Kordons und Gesimse; umlaufendes Hauptgestell mit gegliedertem Architravgesims und vorspringendem hölzernen Kronengesims auf Klötzen. Wahrscheinlich auch Ende des 19. Jahrhunderts hinzugefügte dekorative Firstbekronungen mit Rest des Wetterfahne (?). Rest der roten Frontfassadenbemalung mit weißen Imitationsbändern, angebracht zur Vereinheitlichung mit dem zentral an der Frontfassade erbauten quadratischen Turm; reichhaltig mit Hartstein gestaltete Turmfassaden unter auffälligem Turmspitz, was dem Gebäude seinen Schlosscharme verleiht. Breiter Hartsteinersatzbalkon mit juvilierten Geländer und entsprechender Balustrade mit Eckturmchen zur Abgrenzung der Vorderseite. Hohe abgeknotete Turmspitze dekoriert mit (Zink ?) Ziersträngen, Dachgauben, Wetterfahnen mit den Buchstaben CD und GD, Dachgesims mit Palmetten. Tür und untere Fenster des Turms (Portal) versehen mit Jagdmotiven und den Initialen GD, PD und DD CD in gegrabenem Glas, verweisend auf Mitglieder der Familie d'Harveng. Umlaufende Terrasse des Turms mit Abschluss aus betonierten Immitationszweigen. Innenraum mit ursprünglicher Raumaufteilung, Bekleidung Ende des 19. Jahrhunderts teilweise geändert und bereichert. Mehrteiliger gewölbter Hauskeller; Kellerstufen mit Hartsteintreppen. Portal mit Holzverkleidung, nämlich zur Einfassung der Wandöffnungen und Bekleidung der Decke mit gezahntem Rahmen. Mehrfarbiger Fliesenboden mit dekorativem Muster. L-förmiger Treppenaufgang mit weißmarmorfloored Boden, Decke mit Rahmen, doppelte Türen zu den Salons. Neoklassizistische Marmorkaminverkleidungen, Decken mit reichem Stuckornament, Supraporte und Türpaneele mit Reliefornamentik. Wände des großen Salons mit Wandverkleidung und dekorativen Rahmungen. Gemalte Wendeltreppe bis zum Dachgeschoss mit hartsteinener Ansatzstufe, schlanker verdrehter hölzerner Treppensäule, teilweise (?) marmorierte Holzstufen, Geländer mit silbergrau gestrichenen feinen eiserne Stäbe und hölzernes Geländer. Interessant gegliederte obere Etage mit zentralem Flur und großen Zimmern in den Ecken; dazwischen kleine Zimmer mit Tür versehen mit Oberlicht mit Rasterverteilung; einige feste Wandnischen. Nebengebäude (ehemaliges Pferdestall und Wagenhaus) umfassen zwei Gebäude an beiden Seiten des Schlosses unter Satteldach (First rechtwinklig zur Straße) und sind mit einem kleineren Anbau verbunden; die Vorderfassade heute entstellt durch ein jüngst verputztes Bekleidungsstück und Anpassung der Wandöffnungen; rechter Flügel nach Brand im dritten Quartal des 20. Jahrhunderts stark verkürzt. Akoladenbogenförmige Gebäudeoberkante der Pferdeställe links gekrönt durch ein steigerndes Pferd aus Eisen; Dachfirst mit Rest von Palmettenreihe. Seit etwa 1970 zu einer Tanzfläche angepasster und vergrößerter Teil daneben bewahrt Ziegelbogen zwischen eisernen Trägern und zwei viertelrunden Hartsteintrog in den Ecken des vorderen Teils. Parkgestaltung vollständig verschwunden; kein sofort sichtbare Spur des früheren Eiskellers. In der Achse der Hinterfassade gelegene Imitationshöhle. DE TEMMERMAN L. - DENDAUW F. - PREMEREUR A. - VERACHTEN L., Everbeek, Opbrakel, Parike und Zegelsem in alten Ansichtskarten, Zaltbommel/Niederlande, 1995, S. 10, 12.
Fuente: Duchêne, Helena & Verbeeck, Mieke (1999)
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Dirección: Tamelbroekstraat 16, Brakel
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