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Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ist die einzige katholische Universität im deutschsprachigen Raum und eine von über 200 katholischen Universitäten weltweit. Mit 5.330 Studierenden, davon 843 Fachhochschul-Studenten ist sie eine der größten nicht-staatlichen Universitäten in Deutschland. Die Universität bietet über 40 Studienfächer an. Der zentrale Campus ist in Eichstätt; die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit 1099 Studierenden befindet sich in Ingolstadt. Vorläufer der 1980 gegründeten Stiftungsuniversität waren ein 1843 in Eichstätt gegründetes Lyzeum, das 1924 in „Philosophisch-Theologische Hochschule“ umbenannt wurde, sowie die 1958 gegründete Pädagogische Hochschule Eichstätt, welche beide 1972 zur Gesamthochschule Eichstätt vereinigt wurden. Die Gesamthochschule war die erste, umfassende nichtstaatliche wissenschaftliche Hochschule in der Bundesrepublik.
Die Hochschultradition Eichstätts begann im 16. Jahrhundert. Im Zuge der Tridentinischen Reform wurde am 26. November 1564 das Collegium Willibaldinum als Ausbildungs- und Wohnstätte für den künftigen Klerus der Diözese eröffnet; auch heute noch ist das Collegium Willibaldinum das Priesterseminar der Diözese. 1614 bis 1773 leitete der Jesuitenorden das Collegium Willibaldinum, das Scholaren weit über die Grenzen der Diözesen hinaus anzog. Infolge der Säkularisation des Hochstifts löste sich das Collegium allmählich als Priesterbildungsstätte auf. Erst 1843 wurde in Eichstätt mit dem Bischöflichen Lyzeum wieder eine akademische Lehranstalt gegründet, die 1924 in Bischöfliche Philosophisch-Theologische Hochschule umbenannt wurde. Bekannte Dozenten waren hier u. a. der Katechet Ludwig Bruggaier, der Kirchenrechtler Joseph Lechner, der Neutestamentler Joseph Kürzinger, der Dogmatiker Ludwig Ott, der Alttestamentler Martin Rehm, Rudolf Graber, 1962 zum Bischof von Regensburg ernannt, der Pastoraltheologe Alfons Fleischmann, der Physiker und Mathematiker Johannes Stigler, die Philosophen Johannes Hirschberger und Friedrich Dörr und der Historiker Andreas Bauch.
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Adresse: Eichstätt, Allemagne
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