Geopad 102-Heide von der Stulp bei Lage Vuursche

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6,61 km
35 m
01h22
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2997 vues | Public | Italien • anglais • danois • espagnol • français • néerlandais

Dernière vérification: 2 juin 2025
Traduit par OpenAI

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Wer zu Fuß die Charakteristika und Qualitäten von De Stulp und der Umgebung kennenlernen möchte, dem empfehlen wir, die hier beschriebene, sechs Kilometer lange Wanderroute zu gehen.

Die Route beginnt und endet im Dorf Lage Vuursche.

1. Von der antiken Dorpsstraat in Lage Vuursche biegt die Route zuerst rechts in den Hooge Vuurscheweg ein. Vorbei kommt man nacheinander an einer Pfarrscheune aus dem 19. Jahrhundert, einem ehemaligen Zollhaus von 1906, einer Kirche aus dem 17. Jahrhundert, dem dazugehörigen Friedhof und einem 1942 rekonstruierten antiken Bauernhof, auf dessen Gelände ein großes Backhaus aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben ist.

2. Wo der Hooge Vuursche Weg über eine landwirtschaftliche Enklave nach links abbiegt, sofort rechts und geradeaus in den Wald gehen. Einige Hundert Meter weiter zeigt sich ein schanzenartiges Erdwerk als von einer Wallanlage umgebene Terrassenvertiefung, zu der einige gewundene Gräben absteigen. Hinter dem Erdwerk biegt der geologische Weg an einer T-Kreuzung rechts ab. Du bist dann
gelandet auf einem über weite Strecken schnurgeraden Waldweg. Dieser führt dich bald zu einer X-förmigen Kreuzung, an der scharf nach links abgebogen wird. Ein gewundener Weg sorgt dann für ein Zusammentreffen mit der breiten Stulpse Laan, die überquert wird. Der weiß markierte Stulpweg von Staatsbosbeheer wird dir danach eine lange Zeit als dein Führer dienen.

3. Die Wanderroute verläuft entlang eines alten Waldteils zu einem reliefreichen Gürtel aus Sandböden, wo Windablagerungen aus der letzten Eiszeit insbesondere in und kurz nach dem Mittelalter örtlichen Verwehungen unterworfen waren. Dies war insbesondere der Fall, wo hoch gelegene trockene Teile dieser Ablagerungen nach den Abholzungen in prähistorischer und frühgeschichtlicher Zeit wiederholt gepflügt und oft begangen oder befahren wurden. Besonders wenn Wege oder Pfade zu verwehen begannen, entstanden ovale, grabenförmige und (sich verzweigende) talartige Verwehungsschichten. Diese wurden durch Ablagerungen des Sands, der um die Senken durch Bewuchs gesammelt wurde, betont.

Die markierte Route passiert zuerst eine recht auffällige, grabenförmige Vertiefung. Anschließend kannst du von einem Hügel aus über ein Gebiet blicken, wo Staatsbosbeheer der Heide wieder mehr Chancen gibt. Dort zieht eine Schar markanter Plateaus deine Aufmerksamkeit auf sich. Die fantasieanregenden Reliefmerkmale des Heidegebiets können auf einer Bank entspannend visuell erlebt werden. Diese möglicherweise faszinierende, bemerkenswerte geomorphologische Gegebenheit konnte entstehen, als der verwehende Sand gleichmäßig über die Umgebung der Verwehungssenkungen verteilt wurde.

4. Vorbei an dem Ort, wo sich das fesselnde Panorama präsentiert, folgt die markierte Wanderroute einem durch Kliffsen markierten flach geschwungenen Verwehdal. Hier geht sie rechts direkt durch das Heidegebiet. Auf der anderen Seite der Heide findest du eine T-Kreuzung, an der vorgeschlagen wird, rechts entlang eines Waldrandes die stark gegliederten Konturen eines Verwehkiffs zu inspizieren. Einige Hundert Meter weiter taucht die Route dann wieder in den Wald ein.

5. Dort passierst du nach einiger Zeit einen tiefen Graben, der einen weniger stark gegliederten alten Waldteil markiert und durchschneidet. Rechts von der Route verbirgt sich eine markante Senke unbekannter Genese. Einige Hundert Meter hinter der Senke kreuzt die breite Stulpse Laan zum zweiten Mal.

6. Auf der anderen Seite der Laan führt die rote Markierung des Kasteeltuin-Weges dich. Dieser Weg führt zuerst zur größtenteils schnurgeraden Waldstraße, die du schon kurz nach Beginn der Wanderung kennengelernt hast. Dieser Weg führt links zu einer gerodeten und gepflügten Zone, wo die lebende Natur des Pluismeer und das ehemals landwirtschaftlich genutzte, feuchte Nonnenveld sich voraussichtlich gegenseitig suchen werden.

7. Kurz vor dem deutlich tiefer gelegenen Nonnenveld dreht die rote Route fast 180 Grad nach rechts. Sie führt dann zu einem alten Waldteil mit einem umwalten Teich. Vorbei an diesem mit einem Freizeitgedanken geschaffenen Erdwerk verlässt du die rote Route, indem du links abbiegs. Kurz darauf siehst du das Tor, das das Gelände von Schloss Drakensteyn umgibt. Kurz vor dem Tor biegt der geologische Weg an einer T-Kreuzung rechts ab. Auf der anderen Seite des Tores siehst du jetzt einen Hügel mit einem ehemaligen Eiskeller. Kurz darauf passierst du einen Ort mit gleich sechs Hügelgräbern. Drei davon liegen links hinter dem Zaun, die anderen rechts von dir im Staatswald. Die Hügelgräber wurden 1927 von Van Giffen untersucht. In einem der Hügelgräber wurde damals ein bis dahin unbekannter Urnentyp gefunden. Andere Exemplare dieses Typs werden seither Drakensteyn-Urnen genannt.

8. Nach dem Passieren der Hügelgräber bist du wieder zurück an dem Ort, wo die Wanderung durch den Wald begann. Links sind es dann noch etwa 500 Meter bis zur Dorpsstraat von Lage Vuursche.

Durch die Wanderung wurdest du über den geomorphologischen Zustand und die Struktur eines Waldgebiets informiert, das sowohl auf einer niedrigen Moräne als auch auf Windformungen liegt. Dabei machten die Täler, die talartigen Vertiefungen und die durch Klippen markierten Plateaus der etwas verwehten Windablagerungen, die Hügelgräber, ein schanzenartiges Erdwerk, zwei durch Hügel markierte, tief gelegene Teiche, einige monumentale Baumstämme des Waldes und die Ausblicke über die von Wald umgebene Heide und das Pluismeer zweifellos den größten Eindruck.
 

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