Der Ausbruch des Mount St. Helens 1980 war einer der stärksten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts. In geringer Tiefe des im Süden des US-Bundesstaates Washington gelegenen, zuletzt im 15. Jahrhundert als aktiver Vulkan tätigen Mount St. Helens war seit etwa zwei Monaten vor dem jüngsten Ausbruch wieder Magma aufgestiegen. Die Nordseite des Berges wurde aufgewölbt und bekam Risse. Es kam vorerst zu einer Serie von Erdbeben und explosionsartigen Dampfaustritten. Am 18. Mai 1980 rutschte infolge eines solchen Erdbebens um 8:32 Uhr die gesamte Nordflanke lawinenartig ab. Hierdurch wurde das im Untergrund mit Gas und komprimiertem Dampf angereicherte Magma plötzlich einem stark verringerten Umgebungsdruck ausgesetzt. Die Folge war die Freisetzung eines pyroklastischen Stroms, eines Gemischs gasreichen, flüssigen Magmas, der sich schnell in Richtung des nahegelegenen Spirit Lake bewegte, die Gerölllawine in kürzester Zeit überholte und verheerende Schäden in der Umgebung verursachte. Mit 1,2 Kubikkilometern ausgeworfenen Materials und einem Wert von 5 auf dem Vulkanexplosivitätsindex war dieser Ausbruch größer und heftiger als der des kalifornischen Lassen Peak 1915. An den Ausbruch des Novarupta in Alaska 1912, die stärkste jemals in den Vereinigten Staaten verzeichnete Eruption, reichte er aber nicht heran.
Die beim Ausbruch entstandene und hoch in die Atmosphäre emporgestiegene plinianische Säule verteilte vulkanische Asche über elf US-Bundesstaaten. Zur gleichen Zeit schmolzen auf dem Berg Schnee, Eis und sogar vollständige Gletscher und lösten vulkanische Schlammströme – die so genannten Lahare – aus, die bis in den über 50 Kilometer entfernten Columbia River reichten. Die folgenden Eruptionen waren weitaus weniger stark, jedoch fanden im Laufe des Jahres noch weitere größere Ausbrüche statt. Obschon zuvor eine Sicherheitszone um den Vulkan errichtet worden war, starben durch den Ausbruch des 18. Mai insgesamt 57 Menschen und Tausende Tiere, zudem verwandelten Asche und Lahare Hunderte Quadratkilometer in Ödland. Der Gesamtschaden betrug mehr als eine Milliarde US-Dollar.
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