Neben dem Dorfzentrum von Nederokkerzeel war das Weiler "Laar", eine der ältesten Urbarmachungen, das wichtigste Viertel des Dorfes mit einer ähnlichen intensiven Parzellierung (Einteilung) und Bebauung, wie deutlich auf der Ferraris-Karte von 1777 zu erkennen ist. Laut Verbesselt soll dieses Viertel im 9. Jahrhundert entstanden sein und eine eigenständige Entwicklung erfahren haben, losgelöst von der Abtei St. Michael. Traditionell gehörte das Gebiet von Laar zum allodialen oder eigenen Besitz der Grafen von Leuven, der späteren Herzöge von Brabant. Ihre Macht war rechtlich auf die sogenannten "Regalrechte" gestützt, wobei der Herzog nach alter Gewohnheit das alleinige Recht über Wälder, Heide, Dreisen und Wiesen besaß. Der Name "Laar" verweist auf eine offene Stelle in einer Wiese oder einem Wald.
Der Name könnte auch von dem Geschlecht "de Lare" abgeleitet sein, das hier seit jeher einen Lehnshof besaß. Eine zweite Möglichkeit wäre, dass diese Familie "de Lare" nach dem Ortsnamen benannt wurde. Später im 13. Jahrhundert wurde "Laar" an die Abtei Kortenberg übertragen, die die Zehnten eintrieb. Im Laufe des 16. Jahrhunderts entwickelte sich "Laar" zu einer unabhängigen Herrschaft unter der Verwaltung der Herren von Nossegem, der Familie "de Keyzer". Danach die Familie von Leefdaal (1690).
Aus dem Pachtvertrag von 1256, der von Ritter Franco aufgestellt wurde, erfahren wir eine genaue Beschreibung des ersten Hofes von List, der nach dem Tod des Ehepaares an die Abtei St. Michael fallen sollte. Bei dem Abriss dieses Hofes im 17. Jahrhundert wird ein Schloss errichtet, das als "Huys von List" beschrieben wird. Es diente den Verwaltern oder Provisoren, in der Regel Religiosen der Abtei, als Wohnsitz.
Am Freitag, dem 30. September 1796, beschlagnahmten die Franzosen die Gebäude und das Inventar des Lister Huys. Später kam es in den Besitz von Baron Charles Vanderlinden d'Hogvorst, der es abreißen ließ und die Gräben füllte. Nur der Mostaardvijver blieb übrig.
Von der Umgebung sind noch einige schöne Höfen erhalten geblieben, Liststraße Nr. 24 und 26.
Quelle: kampenhout.be
Die Route beginnt gegenüber der St. Stefanuskirche.
Beschilderung: sechseckige weiße Schilder mit rotem Druck
Parkplatz an der Kirche
Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Haltestelle an der Kirche
Linie 271 (Brüssel-Kampenhout)
Linie 505 (Zaventem-Haacht)
Linie 514 (Steenokkerzeel-Tildonk)
Linie 700 Rufbus (Haacht-Kampenhout-Boortmeerbeek)
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