Die gesamte Anlage besteht aus privaten Wohnhäusern, die nicht zugänglich sind, und der Weg vom Torhaus ist ebenfalls privat und nicht zugänglich.
Die Abtei von Beaulieu ist eine frühere Abtei in der belgischen Provinz Ostflandern und im Ortsteil Petegem von Wortegem-Petegem. Die Abtei und das Dorf liegen in der Nähe der Schelde.
Gwijde von Dampierre erwarb 1286 die Baronisierung oder Herrlichkeit von Petegem und restaurierte die dort befindliche alte Burg. Ein Dokument, das 864 von Karl dem Kahlen ausgestellt wurde, weist darauf hin, dass diese Burg bereits von den fränkischen Königen aus dem zweiten Herrschergeschlecht bewohnt wurde. 1300 war sie somit das Landsitz von Gwijde von Dampierre, dem Grafen von Flandern. Sie diente als Aufenthaltsort von Philipp IV. von Frankreich, dem Schönen (1285–1314), König von Frankreich, als er im Mai 1301 in ganz Flandern 'Blijde intredes' in Brügge, Gent, Doornik, Lille, Tournai, Aardenburg, Kortrijk und Ypern begann.
Nach dem Tod seiner ersten Frau Mathilda von Béthune (1263) heiratete Gwijde von Dampierre 1265 Isabella von Luxemburg und erwarb damit das Herzogtum Namur. Seine Frau, Isabella von Luxemburg, gründete in fußläufiger Entfernung von dieser alten Scheldeburg ein Frauenkloster oder die Abtei der Armen Klarissen. Der Bau begann 1290. Die Abtei wurde am 26. Dezember 1293 eingeweiht. Der Orden der Klarissen war ein kontemplativer Klosterorden. Es war und ist ein weiblicher Zweig der frühfranziskanischen Bewegung und wurde um 1212 von Clara von Assisi (Clara Sciffi) (1194-1253) gegründet.
Zu dieser Zeit erhielt die Burg und Umgebung ihren Namen: Die Stätte war so schön, dass nur “Bello loco” oder “Beaulieu” reich genug klang.
Über fünf Jahrhunderte blieb das Kloster Beaulieu bestehen. Bis zum Dekret von 1783, als der österreichische Kaiser Joseph II. (sein Spitzname war Kaiser Kostenvoranschlag) das Kloster und viele andere Klosterorden abschaffte und die Nonnen vertrieb. 1786 wurden alle Gebäude verkauft und teilweise abgerissen.
Nur das Einfahrtstor, die Gästeunterkunft, das Kaplanhaus und einige Nebengebäude entkamen dem Abriss. Trotz der bewegten Vergangenheit zeugen diese Gebäude noch von einer reichen Geschichte. Die Abtei besteht aus mehreren Parzellen Eigentum. Die Gästeunterkunft und das Eingangstor gehören der Familie Faveere. Das Kaplanhaus gehört der Familie Libert. Über dem Eingangstor befindet sich das Wappen von Gwijde von Dampierre (Guy de Dampierre, comte de Flandre).
Auf dem Gelände der Abtei ist der Bruder von Isabella von Luxemburg als (Templer) Ritter begraben. Er starb während der Pest während des Kreuzzugs in Jerusalem. Alle seine Besitztümer sind in einer Zinkkiste mit beigesetzt. Laut alten Schriften liegt er in der Abtei begraben.
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