Buggenhoutbos
Buggenhout profiliert sich als die ‘waldgemeinde’. Und in der Tat ist ein Waldgebiet dieser Größe im urbanisierten Dreieck zwischen Brüssel, Antwerpen und Gent bemerkenswert. Es verwundert also nicht, dass der Wald in den letzten Jahrzehnten eine wichtige Freizeitfunktion bekommen hat.
Es ist auch klar, dass die Gemeinde ihren Namen diesem Buchenwald entlehnt hat. Das erste Mal, dass die Gemeinde in einer Urkunde erwähnt wird, war in einer Schenkungsurkunde von 1125, als von ‘Buckenholt’ die Rede war. Die Etymologie ‘Buckenholt’ verrät das Vorkommen hauptsächlich der Buche in der Region: bokina ist germanisch für Buche, hulta ist germanisch für Wald.
Dass der jetzige Wald nur einen Bruchteil dessen ausmacht, was er einst war, steht außer Frage, aber wie groß war er ursprünglich?
Im Bewirtschaftungsplan von Buggenhoutbos finden wir, dass die Fläche des zusammenhängenden Waldes 1573 noch etwa 1000 ha betrug. 1686 betrug die Fläche des Waldes, einschließlich des Schlossgeländes, 360 Bunderen2 Tagwand, also 517,7 Hektar. Nach dem unbeschränkten Besitz der Herren von Grimbergen im Jahr 1777 begann die Zersplitterung.
Der Erste Weltkrieg war verheerend für Buggenhoutbos. Sage und schreibe 250 ha wurden von dem 400 ha großen Wald gefällt! Das ist also mehr als die derzeitige Größe von Buggenhoutbos, einschließlich der geplanten Waldvergrößerung. So verschwanden unter anderem die Wälder entlang der Ravenstraat. Das gefällte Holz von guter Qualität diente unter anderem als Baumaterial an der Front. Von den kleinen und weniger geeigneten Exemplaren stellten die Deutschen vor Ort Holzkohle für die Pulverfabriken her. Es gab einen Mangel an Brennstoffen für die deutsche Besatzung. Die Holzkohle wurde für Schießpulver verarbeitet. Die geräumte Fläche wurde anschließend von Landwirtschaft und Wohnbebauung in neuen Straßen wie der Bosdreef und der Kalkenstraat eingenommen.
Mit seinen 163 Hektar, 66 Aren, 95 Centiare war dies im Jahr 2000 der größte Laubwald in Ostflandern (wohl wissend, dass Ostflandern eine der am wenigsten bewaldeten Provinzen Belgiens ist).
Seitdem gab es bereits 3 Walderweiterungen, wodurch die heutige Fläche 200 ha, 11 Aren, 98 Centiare beträgt. Im Jahr 2023 ist eine vierte Erweiterung entlang der Schommeldreef vorgesehen, wodurch die Gesamtheit 211 ha 96 Aren 48 Centiare betragen wird.
Die Archive des Landes Dendermonde vermerken, dass 1610 die letzte Prämie für einen toten Wolf ausgezahlt wurde und dass 1567 in Buggenhoutbos fünf junge Wolfwelpen gefangen wurden.
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Adresse: 9255 Buggenhout, Vlaanderen
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