Stadtmauer von Binche

Archäologischer platz

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Binche ist römischen Ursprungs. Es liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt mitten in einer reichen, landwirtschaftlich geprägten Gegend. Seit dem 11./12. Jahrhundert bauten die Grafen von Hennegau auf dem vom Fluss Samme umflossenen Felsvorsprung einen imposanten Bergfried, an den sich das Renaissanceschloss von Marie von Ungarn, Regentin der Niederlande, anlehnt.
Im 12. Jahrhundert errichtete Balduin IV., Graf von Hennegau, eine erste Stadtmauer aus vielen Steinen, aber auch aus Holz. Im 14.
Jahrhundert wurde die große Stadtmauer gebaut, deren Gesamtlänge 2 km beträgt und von der bis heute nur 300 m sowie 5 von 30 Türmen und die Tore abgerissen wurden.
Unter Mitwirkung der EU legt die Wallonische Region ein unfangreiches Restaurierungsprogramm für die Befestigungsanlagen von Binche auf und ist infolge dessen auch in der Lage umfangreiche archäologische Ausgrabungen vorzunehmen, um der großen Bedeutung der Stätte von Binche und ihres besonders gut erhaltenen mittelalterlichen Verteidigungssystems Rechnung zu tragen.
Die Befestigungsanlage ist als Denkmal durch Königlichen Erlass geschützt (20. Oktober 1947)
Die Befestigungsanlage ist in die Liste des außergewöhnlichen Kulturerbes der Wallonie aufgenommen.

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