Sint-Eutropius

Beschreibung

* Heuleplatz z.Nr. Pfarrkirche St. Eutropius. Turm geschützt als Denkmal durch M.B. vom 19.04.1937. Ausgerichtetes Gotteshaus im Nordosten des Platzes gelegen. Bis 1955 umgeben von einem Friedhof und bis 1961 an der Westseite des Platzes durch verschiedene Wohnhäuser abgeschlossen. Heute wird die Kirche von einem Parkplatz umgeben. Umlaufendes Backstein-Drupppfad. Die älteste Erwähnung geht auf 1143 zurück, als Desiderius, der Bruder von Burggraf Rogier von Kortrijk, das Patronat dem St.-Peters-Kapitel von Lille schenkt. Der Schutzheiliger war damals wahrscheinlich St. Amandus. Nach der Gründung der Kapelle von St. Eutropius durch Willem von Grysperre (1295) verdrängte dieser allmählich Amandus als Schutzheiliger. Die erste Kirche war vermutlich ein romanisches, dreischiffiges, basilikaartiges Gotteshaus mit einem quadratischen Mittelturm und drei Schiffen. Diese Kirche erfuhr im Laufe der Zeit viele Änderungen. 15. Jahrhundert: Erweiterung der Kirche mit der O.-L.-Vrouwe-Kapelle, der Grabkapelle der Herren von Heule. Anfang des 16. Jahrhunderts: Abriss des baufälligen Mittelturms zwischen Chor und nördlichem Querarm. Der Turm wird vorläufig durch eine Holzstruktur ersetzt. 1545-1546: Vollendung des heutigen spätgotischen Westturms, gegen den später der teilweise erhaltene Kalvarienberg errichtet wird. Ca. 1585: Während der Angriffe der Geusen werden zahlreiche Schäden an der Grabkapelle und dem Hochchor verursacht, die erst im 17. Jahrhundert wiederhergestellt werden. 1782: Erweiterung der Kirche. Zuerst Abriss der romanischen und teilweise gotischen Nord- und Südschiffe sowie der Querarme. Nur der Turm und die Grabkapelle der Herren von Heule bleiben erhalten. Bau einer dreischiffigen Hallenkirche. Das Interieur wird mit klassizistischen Stuckarbeiten dekoriert. W.O. II: Bei alliierten Luftangriffen auf Kortrijk am 10. Mai 1944 und am 21. Juli 1944 werden die drei Schiffe größtenteils zerstört, der Turm bleibt intakt. 1955 wird die gesamte östliche Hälfte der Kirche abgerissen und durch eine nahezu ganz neue und breitere Unterkirche ersetzt, wobei die alte Grabkapelle vollständig verschwindet. Anlässlich der Wiederherstellung der Kirche werden Ausgrabungen von J. Vièrin durchgeführt, bei denen Spuren der romanischen Kirche gefunden werden. 1953-1956: Die Kirche wird im neoklassizistischen Stil wiederaufgebaut. 1965-1967: Restaurierung des Turmes durch die Firma Vandekerckhove. 1982: Die Figuren des Kalvarienbergs werden in der Kirche aufgestellt, anstelle von außen. 1993-1995: Zweite Restaurierung des Turmes ebenfalls durch vorgenannte Firma. Dreischiffige basilikaartige Kirche mit einem Schiff von sechs Joche, Chor von zwei geraden Joche und einem dreiseitigen Schluss, flach abgeschlossenen Seitenchören. Vorgeplante Westturm aus Balegemser Sandstein, Schiff, Seitenschiffe und Chor mit Sakristei aus Backstein. * Gotischer Westturm mit vier Geschossen unter sechseckigem Spitzdach, erbaut zwischen 1514 und 1546. Vertikale Rhythmik durch Wasserlisten. Ecken markiert durch aufeinander gestellte, verjüngte Strebepfeiler, markiert durch Spitzbogennischen und gekrönt von schiefergedecktem Spitzdach. Korbbogenportal unter einer Tropfliste mit Hängestücken und Kreuzblume, darüber profiliertes Spitzbogfenster mit gotischem Maßwerk und Abschrägung. Die dritte Gliederung wird durch ein blindes Spitzbogfenster markiert, darüber in der vierten Gliederung, gekoppelte Glockenöffnungen. Die Westseite des Turms wird durch einen dreiseitigen Backstein-Treppchen auf einem Sockel aus Grès d'Arras und unter flachem Dach markiert. Das Erdgeschoss wird durch Eckbänder akzentuiert. Lichtschlitze und Nischen mit blindem Maßwerk. Seitenwände markiert durch gewölbte Fenster in blockierter Umrahmung aus weißem Naturstein. Flankierende Giebel mit Geflechten und blinden Spitzbogfenstern mit gotischem Maßwerk, darüber Lichtschlitze. Eckbänder. Interieur. Flachgewölbtes Portal mit Gedenktafel von 1872, die ursprünglich in der Kirche stand. Verputztes und bemaltes neoklassizistisches Interieur, gerahmt durch Rundbögen auf runden Säulen auf achteckigem Sockel und mit Deckblatt. Erneuerter Marmorboden. Überwölbung durch Gurtenbögen. ABTEILUNG ROHM WEST-VLAANDEREN, Abteilung Denkmäler und Landschaften, Archivnummer W/00418. DEBAERE J., Heule: Sint-Eutropiuskerk, Heule, 1993. DESPRIET P., Die Südwestvlaamse Pfarrkirchen. Eine tausendjährige Geschichte, Kortrijk, 1982-1984, Teil 1, S. 145-193. MEIER-ROOSE B., VERSCHRAEGEN H., Fotorepertorium des Mobiliars der belgischen Gotteshäuser, Provinz Westflandern, Kanton Kortrijk I, Brüssel, 1981, S. 17-19. ROELSTRAETE J., Heule, eine Übersicht über seine Geschichte (Fortsetzung 1), in Heulespiegel, Nr. 11, 1990, S. 20-39.

Datenquelle

Datenquelle: De Gunsch, Ann; De Leeuw, Sofie & Metdepenninghen, Catheline

Urheberrechte: All rights reserved

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Übersetzt von OpenAI

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Adresse: Heuleplaats, Kortrijk

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