Dampf und Strom Museum

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Ende des 19. Jahrhunderts beschloss die Stadtverwaltung von Izegem den Bau eines Elektrizitätswerks: Ein revolutionärer Schritt, denn in Belgien gab es damals erst zwei dieser Werke. Das Elektrizitätswerk war bis 1966 in Betrieb. Das Maschinenhaus wurde inzwischen als Museum eingerichtet. Dort erfahren Sie alles über Dampf und Strom.

1901 hat Prinz Albert das Elektrizitätswerk eingeweiht, deshalb trägt diese Straße auch heute noch den Namen Prins Albertlaan. Das Werk lieferte Strom für die öffentliche Beleuchtung, aber auch Familien und Betriebe konnten Strom beziehen. Zwei Arbeiter waren im Werk beschäftigt und hatten von morgens um 7.00 Uhr bis abends um 22.30 Uhr Dienst. Anfangs war die Nachfrage nicht besonders groß, da der Strom sehr teuer war, aber um 1909 änderte sich die Lage: Die Preise sanken und die Industrie hatte ein ständig wachsendes Bedürfnis nach Strom.

Der Strom wurde mit Dampfmaschinen erzeugt. Dazu benötigte man pro Tag 24 000 Kilo Kohlen, die über den Kanal Roeselaere-Leie, der hinter dem Werk lag, angeliefert wurden. Auch das benötigte Wasser wurde aus dem Kanal gepumpt. Bis in die Mitte der 1950er Jahre war das Elektrizitätswerk ununterbrochen in Betrieb, danach wurde es bis 1966 nur noch in Stoßzeiten eingeschaltet.

Heute sind von dem Elektrizitätswerk nur noch der große Schornstein und das Maschinenhaus, das jetzt als Museum dient, übrig geblieben. Sie können dort eine riesige Tandem Compound Dampfmaschine aus dem Jahr 1936 besichtigen. Sie wiegt 110 Tonnen, ist in Belgien die einzige dieser Art und steht seit 1978 unter Denkmalschutz.

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Adresse

Prins Albertlaan 3
8870 Izegem
Belgien

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