Sint-Pietersbrücke

Historischer Platz

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Wenn Sie sich ein Bild davon machen möchten, wie ein Kanal im 19. Jahrhundert ausgesehen hat, sollten Sie sich auf jeden Fall einmal die unter Denkmalschutz stehende kleine Sint-Pietersbrücke ansehen. Sie liegt in einer sehr idyllischen Umgebung und führt über einen alten Arm des Kanals Bossuit-Kortrijk.

Der Kanal Bossuit-Kortrijk verbindet die Schelde mit der Leie und stammt aus dem Jahr 1861. Zwölfhundert Arbeiter haben drei Jahre gebraucht, um das 15,4 Kilometer lange Kanalbett von Hand auszuheben. Es wurden auch 18 neue Brücken angelegt, eine davon war die Sint-Pietersbrücke.

Wenn man das Gelände besichtigt, fällt einem zuerst auf, wie schmal das Kanalbett nach unseren Begriffen war – die Brücke führt über einen alten Kanalarm, die Maße sind also historisch korrekt. Der Kanal war ursprünglich für Schiffe bis 300 Tonnen bestimmt. Nur zum Vergleich: Heute ist er für Schiffe bis 1350 Tonnen befahrbar.

Die Sint-Pietersbrücke ist ein relativ seltenes Exemplar: Es sind nicht mehr viele eiserne Hubbrücken aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben.

Die Brücke wurde von Hand bedient, was viel einfacher war, als es sich anhört: Der Brückenwärter drehte an einem Rad, um sie hochzuziehen, benötigte dafür aber durch die Gegengewichte und das Zahnradgetriebe nicht sehr viel Kraft.

Die Brücke war über 100 Jahre in Betrieb. In Folge der Verbreiterung des Kanals in den 1980er Jahren wurde sie verlegt und führt jetzt über diesen alten Kanalarm.

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Adresse

Kraaibosstraat
8552 Moen
Belgien

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