So genanntes "Kasteel van Calmont", im 19. Jahrhundert auch als "Kasteel te Quaremont" verzeichnet. Benannt nach der ehemaligen Herrschaft von Calmont oder Callenberg. Gelegen am Kluisberg in 125 m Höhe, an der Grenze zu Kwaremont, bestimmt durch den neben dem Schlossgelände liegenden Kieverbeek und Russeignies. Das ursprüngliche Schloss oder Jagdpavillon wurde 1813 von der Familie de Ghellinck d'Elseghem Vaernewyck an J.P. Behaghel verkauft, der es vermutlich kurz darauf im Empirestil wiederaufbaute. Im Auftrag von Laure Behaghel, der Ehefrau von A. de Crombrugge de Beaupré, wurde 1852 ein neues Schloss im eklektizistischen Backsteinstil nach den Entwürfen des Architekten Carpentier (Beloeil) etwas weiter entfernt vom alten Schloss erbaut, das dem Sint-Franciscusklooster von Kwaremont zur Verfügung gestellt und als katholische Schulkollonie von Gent genutzt wurde. Das sogenannte neue Schloss wurde jedoch am 3. September 1944 während des Zweiten Weltkriegs vollständig zerstört. Das alte Schloss wurde von der Familie Behaghel de Bueren restauriert und erneut bewohnt. 1907 wurden im Schlosspark sechs Grabhügel aus dem 2. Jahrhundert untersucht, die Teil der nordwestlichen Ausläufer der kontinentalen Gruppe von Grabhügelbestattungen waren. Während des Zweiten Weltkriegs errichteten die Deutschen im Park eine Startrampe für V1-Geräte. Das Gelände wurde nach dem Zweiten Weltkrieg niveliert. Zugang zu einem schön angelegten und gut gepflegten Park über ein eisernes Tor an gemauerten Pfeilern mit Kugelkrönung auf dem Gebiet von Kwaremont und Lindendreef, das zum Schloss führt. Rückwärtiger Zugang im Südosten und Seiteneingang in der Knoktstraße in Kwaremont, ebenfalls mit einem eisernen Tor an gemauerten Pfeilern und Buchenallee. Das derzeitige Schloss, angeblich ehemaliges Jagdpavillon, wurde im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts in schlichtem Empirestil errichtet. Weiß verputztes und gestrichenes Schlösschen mit drei Geschossen unter einem Schieferdach, früher mit Belvedere. Fassadenansicht mit fünf Achsen und verglasten rechteckigen Fenstern auf einer Schwelle. Akzent auf der Beletage mit empiretypischen Merkmalen, nämlich rundbogigen Umrandungen mit blindem Bogenfeld über den drei Mittelachsen und dekorativen Feldern mit Reliefs über den seitlichen Achsen. Rechteckige Tür in einem Natursteingewände mit einem krönenden Hauptgesims im Empirestil. Schlichte Seitenfassaden mit drei Achsen und ähnlichen Fenstern. Innenraum. Angeblich nach Kriegsschäden vollständig im Empirestil erneuert. Dienstwohnung (Nummer 12) und rechtwinklig dazu geräumige Remise, vermutlich aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Verbunden mit dem Schloss durch eine Torfassade. Wohnhaus mit sechs Achsen und anderthalb Geschossen unter Ziegeldächern mit Dachreiter und Wetterfahne. Putzverputzte und gestrichene Hauptfassade mit Rundbogenarkade auf Pilaster-Rhythmus; verglaste rechteckige Fenster im Erdgeschoss und halbrunde Fenster in den Bogenfeldern. Rechtwinklig anschließender Wagenhäuser mit sieben Achsen und zwei Geschossen unter Walmdach (Ziegel). Anstrichverputzte Backsteinfassade mit ähnlicher Rundbogenarkade auf Pfeilern, mit getäfelten Toren. Innenräume mit Tonnengewölben ausgestattet. Südlich des Wagenhauses befinden sich später errichtete Ställe, Wirtschaftsgebäude und rund um einen Taubenturm aus weißem Ziegel auf einem verputzten Sockel und einem kegelförmigen Dach (Schiefer). Umzäunter ehemaliger Gemüsegarten und Gewächshaus angebaut an die Ställe und Hühnerstall. Im Süden der Dienstwohnung umschließen zwei Wirtschaftsgebäude und zwei Zäune einen beweideten Hof. Verankerte, weiß verputzte Wände auf verputzten Sockeln, gekennzeichnet durch Rundbogenarkaden, blind oder mit Toren und Türen.
Source: Lanclus, Kathleen; Tack, Anja & Verbeeck, Mieke (1998)
Copyright: All rights reserved
Address: Kalmontstraat 12, Kluisbergen
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