Paanderstraße Nr. +131. Kapelle von O.-L.-Frau Trost in Not, auch bekannt als "Beels Kapelle", wurde 1949 an der Stelle eines Kapellchens aus dem frühen 19. Jahrhundert neu erbaut. Historie. 1810 errichtet Franciscus Beel in der Nähe seines Hofes eine Kapelle als Dank für die sichere Rückkehr seines Sohnes Petrus aus dem französischen Heer. Die Kapelle, die im primitiven Katasterplan (ca. 1830) dargestellt wird, wurde im Laufe der Zeit mehrfach beschädigt und bestohlen, aber immer von der Familie Beel wiederhergestellt. 1842 beschenkt Pater Jozef Beel, Sohn von Petrus Beel, die Kapelle mit verschiedenen Reliquien, unter anderem vom Heiligen Kreuz, dem Grab der Maria, dem Heiligen Barbara, dem Heiligen Antonius Abt und dem Heiligen Cornelius. 1949 lässt E.H. Alfons Beel die heutige Kapelle errichten, nachdem ein weiteres Familienmitglied, in diesem Fall Priester Remi Beel, der während des Zweiten Weltkriegs in Brüssel gefangen gehalten wurde, sicher zurückgekehrt ist. Beschreibung. Gut erhaltene Kapelle, gelegen an einer Wegbiegung, umgeben von Linden, Weiden und Weißdornhecke; umliegende Kopfsteinpflasterfläche. Rotbacksteinkapelle mit halbrunder Chorausführung unter Satteldach (First senkrecht zur Straße; Schiefer) mit bemaltem, hölzernem Dachüberstand auf Konsolen. Ziegeldach mit Flechtwerk an den Tragelementen und auslaufenden Eckstützen. Natursteinplinthe, Kragsteine, oberes Kreuz, Abdeckungen und Tritte. Zieranker. Rundbogenfenster mit rautenförmiger Buntglasfüllung und ähnlicher Nische in der Spitze. In vertiefter Nische, Rundbogenzugang mit bemaltem hölzernem Flügeltor. An der Straßenfassade angebrachte Initialen der Bauherren und Baujahre "F B 1810" und "A B 1949". Großteils weiß gestrichene und verputzte Innenausstattung unter Tonnengewölbe; schwarz-weißer Natursteinfliesenboden. Chorbereich mit dem gemalten Text "O.L.VROUW TROOST IN NOOD", abgetrennt durch ein hohes, zweigeteiltes, weiß gestrichenes Gitter. Natursteinaltar mit Tabernakel, in dem ein O.-L.-Frau-Bildchen auf dem Mond mit Schlange steht; flankierende polychromierte Figuren des Heiligen Rochus, des Heiligen Cornelius, der Heiligen Barbara und des Heiligen Antonius Abt; sitzendes Mariabild, signiert "A. ALLOO" mit der Aufschrift "KOMMT ZU MIR". Natursteinweihebecken. KATASTERARCHIV WEST-VLAANDERN, 207: Mutationsskizzen, Meulebeke, Abteilung 2, 1948/37. BOUCKHUYT L., Die Kapellekesbahn, ein Inventar der Meulebeekse Feldkapellen, Meulebeke, 1994, S. 85-100, 163. DEGRANDE V., Inventar der Kapellen in Westflandern, Gemeinde Meulebeke, o.O., o.J., Nr. 27. GERMONPREZ R., Das Buch von Meulebeke, Meulebeke, 1982, S. 243. Das Monument der Paanders, Beels Kapelle hat eine bewegte Geschichte, in De Weekbode, 17. März 2000. MUYLAERT F. (Hrsg.), Kirchen in Westflandern, Teil 1, Roeselare, 1992, S. 119. Paanderspad, Broschüre Wanderrouten, Meulebeke, 1991, S. 7-11.
Bron: Callaert, Gonda
Auteursrechten: All rights reserved
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Adres: Paanderstraat, Meulebeke
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