Ehemalige Pfarrkirche Sint-Audomarus Altar unter dem Patronat des Augustinerklosters von Lo von 1174 bis 1803. 1968 fusioniert mit der Pfarrei Wulveringem; seither nur gelegentlich für Gottesdienste und manchmal als Ausstellungsraum genutzt. Spätgotische Kirche mit schlanker Westturm gemäß dem typischen Kirchenplan der Küstenregion; erhaltene Teile der früheren romanischen Kirche in den Seitenschiffen und dem Querhaus. Rufstein in der Achse der westlichen Turmfassade mit südlichem Stützpfeiler. Kreuzigung von 1732 an der südlichen Querhausfassade. Schöne Lage am N.O.-Ende der Dorfgemeinde; umfriedeter Friedhof; mit Linden gesäumter Kirchweg. Nördlich, drei typische Arbeiterhäuser im Feld (Zomerweg, Nummern 1, 2, 3). Südlich, umfriedetes ehemaliges Pfarrhaus (Vinkemstraat, Nummer 22). Östlich, noch teilweise umfriedeter Hof mit alter XVII.-Kern und gut erhaltenen Volumen (Zomerweg, Nummer 4). Der Grundriss entfaltet: einen Westturm, ein dreischiffiges Langhaus mit drei Joche, ein leicht vorspringendes Querhaus mit Armen eines Jochs und drei Hauptchören; Hauptchor mit drei geraden Joche und dreiseitiger Schließung, Seitenschiffe mit zwei geraden Joche und flacher Schließung. Neuere südliche Sakristei in der Achse des Seitenchors mit Hauptchorabschluss. Aktuelle Ansicht von 1522, cf. Jahreszahl auf zwei Kreuzungssäulen; jedoch erhaltene Hinweise auf die frühere romanische Konstruktion im Grundriss und im Aufriss der Seitenschiffe und des Querhauses cf. Anordnung abweichend von späterem Chorteil, Untersatz aus Eisen-Sandstein, Mitteljoche der südlichen Seitenschiffsfassade und der südlichen Querhaustürfassade, außer dem Fassadenkopf, aus Kalkstein. Wiederverwendeter Naturstein: Eisen-Sandstein für das Fundament des Turms und der Chöre, Kalkstein unter der Zierleiste des Hauptchorabschlusses. Restaurierung 1960 und 1970 unter der Leitung des Architekten O. Vandaele (Lichtervelde), bezüglich: Fugenarbeit des Turms, hauptsächlich Spitze mit unter anderem restaurierten und zum Teil erneuerten Türmen; Seitenschiffsfassaden; Dachdeckung; erneuertes Holztonnengewölbe innen. Gelbe Ziegelbauweise, außer den erwähnten Überresten der romanischen Kirche. Satteldächer (Schiefer); dreischiffiges Langhaus unter einem Satteldach seit der Restaurierung; vorher, Seitenschiffe unter geneigtem Pultdach (Wellplatten). Ziegel-Westturm mit vier Geschossen, die durch Kordons über der abgeschrägten Sockel aus Eisen-Sandstein gekennzeichnet sind. Aufeinander gesetzte Eckstützen mit Abschrägungen, an der S.O.-Ecke ersetzt durch ein dreiseitiges Treppchen mit Ziegeldach. Regionale Backsteingotik cf. unter anderem architektonische Verzierungen. Stützpfeiler und Treppchen: Tudor- oder Rundbogenmäuerchen mit spätgotischem Maßwerk, pro Geschoss. Drittes Turmgeschoss: Tudorbogige Fenster mit Fischblasenmotiv. W. Rundbogenportal mit profiliertem Verlauf endend auf Eselsohren; profilierte Holzmittelstütze (XVI) mit Darstellung von Sint-Audomarus. Zweites Turmgeschoss: vertieft, spitzbogiges Dreibahnfenster nach Westen, zweibahnig nach Norden und Süden; profiliertes Verlauf und Ablaufrinne. Spitzbogige Glockenfenster. Offene Brüstung: gekoppelte Rundbögen eingeschrieben in Tudorbogenrahmung; Eckpinakeln. Sechseckiger Ziegel-Spitzhelm mit Auflagern an den Ecken. Spitzwände abwechselnd offen gearbeitet mit drei Kapellen und Ausblickfenster. Licht vorspringende W.-Fassaden mit Dachprofil und Tudorbogennische. N.- und S.-Fassade des Schiffs: respektiv drei-, zwei- und vierlicht, eingeschrieben in profilierten rechteckigen Rahmungen mit Ablaufrinne. Querhaus-Türfassaden gestützt durch Eckstützen mit Abschrägungen. Nordliche Querhausfassade: vertieft, spitzbogiges Dreibahnfenster mit Ablaufrinne und Tropfblech; Oculus in der Spitze. Südliche Querhausfassade aus weißem Kalkstein mit über der Abschrägung, Ziegel-Oberteil mit Oculus. Über der Abschrägung auskragendes rundbogiges Zweibahnfenster. S.- und N.-Seitenchorfassaden und fünfseitiger Hauptchorabschluss gestützt durch Stützpfeiler mit Abschrägungen. Vertiefte Spitzbogenfenster mit Ablaufrinne und durchgehender Wasserleiste; Zweibahnfenster mit Tropfblech bei den Seitenchören; Dreibahnfenster bei der Chorschließung, unter anderem blind auf O.-Seite. Abgerundeter Maulwurf. Flacher Seitenchorabschluss mit Tuiltefassaden. N. Tuiltefassade: spitzbogiges Fenster mit Tropfblech. S. Sakristei von drei Jochen und einem Geschoss unter Satteldach mit rechtem Dachschirm (Schiefer), aus dem XIX. Jahrhundert (?). Verankerte Ziegelbauweise, Kelleröffnungen. Korbbogige Wandöffnungen; vergitterte Fenster. Interieur. W. Turm mit überkuppeltem Zugang im Erdgeschoss zum Mittelschiff. Spitzbogenförmige Scheibogar auf Ziegelstützen mit achteckigem Sockel und -Kapitel, beide mit Profilstäben unter anderem aus Naturstein. Bündelpfeiler bei der Kreuzung unter anderem zwei mit Jahreszahl 1522. Restaurierte Holzdecke: flach und gezäunt mit Balken bei dem Mittelschiff; schräg bei den Seitenschiffen. Holztonnengewölbe abgestützt mit Balken bei den Hauptchören. O. Wand des S. Chores: gedichtetes Spitzbogenfenster, darüber Cartouche mit Jahreszahl 1705 und Initialen IHS. Mobiliar: Teils überführt in die Onze-Lieve-Vrouw-Hemelvaartskirche in Wulveringem. Spät-Renaissance Eichenholz-Hauptaltar von 1609; eingearbeitetes Gemälde "Die Auferstehung" von Jan Janssens, von ca. 1635; Geschenk von Jacoba de Cortewilde, Bewohnerin des Blauen Hauses cf. Wappen. Kanzel (Eiche) von Jos Roose von Sint-Winoksbergen, von 1753; Geschenk von Cornelis Louwagie cf. Cartouche auf Akustikbrett. Neugotische Chorbänke und Beichtstuhl. Orgel von Pieter Loncke, von 1867. Doksal im Rokokostil von 1775 cf. Cartouche. Arduinen Taufbecken mit kupfernem Deckel, Geschenk von Pieter Meeze von Hondschote und seiner Ehefrau, von 1618 laut Inschrift; aus der ehemaligen Kirche von 's Heer Willemskapelle.
Source: Delepiere, Anne Marie & Lion, Mimi
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Adresse: Vinkemstraat, Veurne
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