Die historische Entwicklung von Opstal
Auf den Karten von Ferraris (1771 – 1778) finden wir bereits die Bezeichnung ‚Opstaelt‘, jedoch mit sehr wenig Bevölkerung. Der Name Opstal verweist etymologisch auf ein Heidegebiet und leitet sich von einem der ersten Wohnkerne an der Opstalse Dries ab (verweisend auf gemeinsames Weideland). Die erste Erwähnung von ‚Opstaldriesch‘ datiert aus dem Jahr 1450 (Ter Palen 16 jg – nov 91 – S. 27 P Servaes). In Opstal lag ein zweiter Wohnkern am Hof ter Koppen. Nicht zufällig lagen beide Wohnkerne an der Kreuzung verschiedener Handelswege. Es war erst mit dem Bau der Kirche im Jahr 1907, dass sich das heutige Zentrum zwischen den beiden früheren Wohnkernen verlegte.
Opstal als Teil des Landes Grimbergen
Im Mittelalter gehörte Buggenhout (exklusive Opdorp) zum Brabantischen Land von Grimbergen, während Lebbeke und Opwijk zum Flämischen Land von Dendermonde gehörten. Es war jedoch so, dass ab 1292 in Buggenhout das Gebiet unter zwei Zweigen der Familie der Herren von Grimbergen aufgeteilt war. Was später Buggenhout-Centrum werden sollte, wurde an fremde Herren verliehen und bekannt als Buggenhout-Bournonville. Opstal und der so wichtige Hafen von den Ouden Briel blieben direkt im Besitz der Herren von Grimbergen und sollten bekannt werden als Buggenhout-Grimbergen. Da die Pfarrei vor der Teilung in zwei Zweige gebildet wurde, blieb die kirchliche Einheit erhalten und Opstal war all die Jahrhunderte über kirchlich Buggenhout-Centrum zugewiesen. Der Zweig Buggenhout-Grimbergen machte viele Schenkungen an das Frauenkloster Zwijveke in Dendermonde, aber das kam der Entwicklung von Opstal nicht wirklich zugute.
Bei der Bildung der selbständigen Pfarrei Opstal im Jahr 1905 wurde weitgehend die mittelalterliche Abgrenzung zwischen dem Zentrum und Opstal befolgt.
Kirche, Kloster und Schule
Schließlich erhält Opstal zu Beginn des 20sten Jahrhunderts, was ihm zusteht: ein eigenes Pfarrhaus und eine Pfarrkirche (1908), ein Kloster und eine Schule (1907). Der große Initiator dafür war der erste Pfarrer, Jules Andries (der später geehrt wurde, weil eine Straße nach ihm benannt wurde). Die Pfarrkirche wurde 1906 von dem Sint-Lucas-Architekten Henri Valcke (1871-1951) aus Ledeberg bei Gent entworfen. Das Dach des Kirchengebäudes wurde 1956 von Architekt Bressers restauriert. Das Pfarrhaus und das Kloster waren anfänglich ummauert. Das Kloster, mit einer angeschlossenen Mädchenschule, wurde Anfang 1907 fertiggestellt und wurde von der Klostergemeinschaft von Sint-Vincentius aus Buggenhout finanziert.
Die Glasfenster im Chor stammen aus den Jahren 1961-1965 und wurden von C. Los gefertigt. Das Kirchengebäude steht seit 2002 unter Denkmalschutz.
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Adresse: Jules Andriespark, 9255 Buggenhout, Vlaanderen
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