Datenquelle: Heyde Etienne
Beobachtungsstellen 1914-1918 Entlang der Frontlinie werden bald Kirchtürme, Windmühlen und andere Gebäude, die Aussicht auf die Umgebung bieten, beansprucht und als Beobachtungsstelle genutzt. In der Kriegs literatura wird jedoch wenig über diese Beobachtungsstellen berichtet. Sie werden nur von einer kleinen Anzahl von Soldaten besetzt, die einen Wechsel von drei Mann pro Tag hatten. Die Beobachter müssen das Mündungsfeuer der feindlichen Kanonen beobachten und die Daten an die eigene Artillerie weiterleiten, um einen Gegenangriff einzuleiten. Während der Beschießungen bestimmen sie die Richtung des eigenen Artilleriefeuers. Zu anderen Zeiten verfolgen sie von der Beobachtungsstelle aus feindliche Truppenbewegungen oder den Bau neuer Verstärkungen und Gräben. Die Bahnhöfe an der Bahnlinie Nieuwpoort-Diksmuide liegen an der 1. Linie und eignen sich hervorragend für diese Aufgabe. Innen werden robuste, turmartige Konstruktionen aus Betonbalken errichtet. Oft wird das Gebäude durch Beschuss beschädigt, aber die Beobachtungsstelle bleibt stehen. In Ramskapelle sind am ehemaligen Bahnhof noch die Überreste einer Beobachtungsstelle erhalten. In Ramskapelle verwendet man Schornsteine eines großen Ziegelbrennerei-Komplexes als 'Beobachtungsstelle', von wo aus man die gesamte Umgebung überblicken kann. Die Gebäude, in denen Truppen untergebracht sind, werden wiederholt beschossen. Sicherlich wird einer der runden Schornsteine als Beobachtungsstelle genutzt und ist bis heute teilweise erhalten. Das gelbe Backsteininnere ist von der heutigen Oberseite bis etwa zur Mitte in bewehrtem Beton eingekapselt, dessen Bewehrungsstahl an vielen Stellen herausragt. Über einen schmalen Zugang beginnt man den Aufstieg durch einen engen Trichter zu einer der Betonplattformen, ausgestattet mit Sichtschlitzen. Von hier aus hat man einen außergewöhnlich guten Blick auf den Kanal Nieuwpoort-Veurne und das dahinterliegende Gebiet, das Dorf Ramskapelle und die Stadt Nieuwpoort mit ihrem Schleusenkomplex.
Der Schornstein der ehemaligen Flachsbrennerei gelegen in der Koolhofstraße z/n wurde mit M.B. vom 28. März 1996 als Denkmal zum Schutz des allgemeinen Interesses eingestuft aufgrund des industriearchäologischen Wertes als Rest einer Flachsbrennerei aus der Zwischenkriegszeit und als Symbol für die industrielle Vergangenheit des betreffenden Standorts mit visuellen Verbindungen zur Ziegelbrennerei.
Nameplatte Nr. 8
Die 'Nameplatten' wurden in den achtziger Jahren an wichtigen Standorten für die belgische Armee aufgestellt, wo noch keine Denkmäler vorhanden waren. Es handelt sich jeweils um eine rhombusformige Gedenktafel aus weißem Naturstein, die schräg an einem rechteckigen Sockel aus bewehrtem Beton angebracht ist. In der Mitte das farbige Wappen der Provinz Westflandern; darunter "1914-1918" und das Monogramm von König Albert I. In einem Kreis darum: „Beobachtungsstelle Ziegelbrennerei“. Die Nameplatten wurden entworfen und hergestellt von Pieter-Hein Boudens, geboren in Brügge am 29. April 1955. Die rhombusförmigen Nameplatten messen 80 x 80 x 10 cm. Die Buchstaben sind tief V-förmig eingekerbt und leicht grau patiniert. Oben prangt der Schild der Provinz Westflandern aus eloxiertem Aluminium. Unten wurde meist das offizielle Monogramm von König Albert I. als Ehrung eingekerbt.
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