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Von: Bosgatstraat, 9688 Maarkedal, Flandern, Belgien
Nach: Bosgatstraat, 9688 Maarkedal, Flandern, Belgien
Routing: Wandern - die schönste.
Eine steile, aber sehr schöne Wanderung, die verschiedene Wälder auf den Zeugenbergen durchquert. Großteils über langsame Wege.
Thematische Wanderung mit herrlichen Aussichtspunkten und vor allem sehr viel Wald. Vom Aussichtspunkt Bosgat (Schorisse) durch Bos Ter Rijst, Pottelbergbos, St Pietersbos (neben Muziekbos), Bos Ter Eecken, Waardebroeken (wo der grausame Baum-Mörder im vergangenen Jahr zugeschlagen hat) zurück zum Bosgat. Gut für fast 20 km schmerzhafte Waden (einschließlich Rück- und Verirrungen). Ein echter Geheimtipp!
Start am Aussichtspunkt in der Bosgatstraat (Schorisse) und genießen Sie das weite Panorama.
Wir beginnen mit einem angenehmen Abstieg zu Bos Ter Rijst, einem 25 Hektar großen Naturschutzgebiet, das von der Agentur für Natur und Wald verwaltet wird. Dieser reiche und vielfältige Laubwald ist als Natura 2000-Gebiet anerkannt und Teil des Flandrischen Ökologischen Netzwerks. Der Name bezieht sich auf die Niederwaldbewirtschaftung, die bis ins 18. Jahrhundert dort angewandt wurde. Früher wurden die jungen Bäume im Durchschnitt alle fünf bis zehn Jahre bis auf den Boden zurückgeschlagen. Dieses "Räuschholz" wurde in Bündeln gebunden und zum Heizen der Öfen verwendet.
Am Eingang von Bos Ter Rijst steht ein Denkmal für Marcel Nachtergaele, Pionier der Umweltbewegung in den flämischen Ardennen. Er war Mitbegründer der Umweltverbände Wielewaal (dem Vorläufer von Natuurpunt) und Stiftung Omer Wattez (jetzt Umweltfront Omer Wattez). Dank des Engagements von Marcel Nachtergaele gibt es heute noch ein Bos Ter Rijst; in den 60er Jahren gab es nämlich Pläne, den Wald als eine Art Feriendorf zu parzellieren. Das Denkmal besteht aus dem regionaltypischen Balegem-Stein.
Nach dem Wald steuern wir in Richtung d'Hoppe (Vloesberg/Flobecq), einem malerischen Weiler an der Sprachgrenze zwischen den flämischen Ardennen und Le Pays des Collines.
Wer möchte, kann währenddessen an der Lourdesgrotte innehalten und eine originale Kreuzwegstation besichtigen (Heiligtum unserer Lieben Frau von Lourdes).
Direkt nach den Cafés und Restaurants von d'Hoppe tauchen wir in den Pottelbergbos ein, oder was von diesem wunderschönen Kathedralwald übrig geblieben ist. Hier wurde der einst so mächtige Pottelberg (157 m) nämlich größtenteils für die Sandernte abgetragen. Wie auch das nahegelegene Modderode (Mont de Rhode), das früher als "höchster Berg von Hennegau" bekannt war. Zu allem Überfluss wurde der Sandbruch auf dem Pottelberg dann in eine Mülldeponie umgewandelt. Erst nach jahrelangem heftigen Protest und einer Waldbesetzungsaktion wurde die illegale Deponie im Jahr 2005 endgültig geschlossen. Die verordnete Sanierung lässt jedoch nach wie vor auf sich warten...
Wir kehren zurück nach Flandern über einige kleinere Wälder und eine Quelle mit köstlichem frischem Trinkwasser. Aqua Fons Vitae lautet die Aufschrift, "Wasser ist die Quelle des Lebens".
Danach durchqueren wir den Sint-Pietersbos, der direkt neben dem viel bekannteren Muziekbos liegt. Der Sint-Pietersbos ist ein besonders wertvoller Mischwald, auch weil er älter ist als die anderen Wälder auf den Zeugenbergen. Die meisten dieser Wälder (wie Brakelbos, Muziekbos, ...) wurden während des Ersten Weltkriegs von den deutschen Besatzern abgeholzt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden sie erneut mit Buchen aus Deutschland bepflanzt. Der Sint-Pietersbos ist jedoch viel älter. Im Jahr 2011 kaufte die flämische Regierung den Wald von der Adelsfamilie, die ihn bis dahin besessen hatte.
Danach folgt noch ein Pfad durch Bos Ter Eecken.
Was dann mit den Waardebroeken endet, dem Ort, an dem im Jahr 2019 ein schrecklicher Baum-Mord verübt wurde.
Zurück an unserem Aussichtspunkt können wir noch einmal das großartige Panorama genießen.
Wälder, langsame Wege und wunderschöne Ausblicke.
Echt genießen!
Route zusammengestellt dank des Wandernetzwerks von Umweltfront Omer Wattez und Tourismus Ostflandern. Ein Teil der Route überlappt sich mit dem Kabouterroute von Tourismus Ostflandern.
Für die Liebhaber der Knotenpunkte: 23 52 6 9 7 93 Weg durch St Pietersbos (Q8 Q7 Q9 R5 auf der Karte von MOW) 37 38 gleich Richtung 40, aber dann an der großen Straße N454 links und erste Landstraße links wieder de facto nach Waardebroeken (R4 R3 R1 auf der MOW-Karte) 20 99 22 23.
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