WANDELPUNKT Flämische Ardennen (abgeleitet) (abgeleitet)

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Last verified: 23 July 2025
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Die Flämischen Ardennen sind ein sanft hügeliges Landwirtschaftsgebiet im Südwesten Flanderns mit bewaldeten Zeugenbergen, die bis zu 150 m hoch sein können.

Dies ist kein großes Naturschutzgebiet. Die Wanderung führt dich zu drei kleinen Wäldern auf den Zeugenbergen und weiter durch ausgedehntes Landwirtschaftsland.

Glücklicherweise sind die Wege zwischen den sanften Feldern größtenteils unbefestigt, sie werden nur durch kurze Asphaltstrecken miteinander verbunden.

 

Die Flämischen Ardennen

Ende des 19. Jahrhunderts nahm Omer Wattez seinen Freund Pol De Mont mit auf den Geuzentoren. Dieser sah sich die hügelige Landschaft um den Musikberg an und rief mit etwas Übertreibung: „Aber das sind hier die Flämischen Ardennen“.

Die „Flämischen Ardennen“ gehören zu der Hügelreihe von 50 m bis 150 m hoch, die sich vom Heuvelland (Kemmelberg, …) über die Flämischen Ardennen (Kluisberg, Musikberg, …) bis zum Pajottenland (Bosberg, …) und das Hageland erstreckt.

Diese Hügel sind Zeugenberge: Akzente im Relief, die von einer Landschaft zeugen, die einst deutlich höher lag. Ihre geologische Geschichte beginnt im Tertiär, vor etwa 70 bis 3 Millionen Jahren. Flandern liegt damals im Meer und die Ardennen sind eine Ebene mit Flüssen, die dort münden. In der Diestiaanzee (vor 7 Millionen Jahren) werden Sandbänke abgelagert, die in einer Linie parallel zur Küste liegen.

Während der alpenländischen Gebirgsbildung werden die Alpen zu einem Hochgebirge erhoben. Die Ebene der Ardennen wird ebenfalls zu einem Hochplateau angehoben und Flandern ragt über das Meer hinaus. Durch Fluss-Erosion wird Flandern danach wieder zu einer Niederebene ausgeschurrt. Aber die Sandbänke der Diestiaanzee enthalten Eisen-Sandstein. Diese eisenhaltigen Spitzen bieten Widerstand gegen Erosion, so dass die Sandbänke als Zeugenberge in der Landschaft verbleiben.

Die isolierten Hügel sind aufgrund ihres sandigen Untergrunds und des steilen Reliefs nicht für die Landwirtschaft geeignet: Sie sind für die Holzernte mit Buchen bewaldet. Kürzlich ersetzt das Naturmanagement diese Buchen durch Heide und ökologisch interessantere Bäume. 

 

Die Wanderung

Ostflandern stand hinten in der Reihe, als Gott die Naturschutzgebiete in Flandern vergab. In dieser Provinz findest du also keine großen zusammenhängenden Wandergebiete, in denen du eine lange Naturwanderung machen kannst. Glücklicherweise gibt es die Flämischen Ardennen mit ihren Restwäldern.

Die Wanderung führt dich zu den kleinen Wäldern auf den Zeugenbergen der Flämischen Ardennen: den Musikwald, den Sint-Pietersbos und den Bos Ter Eecken. Der Musikwald (52 ha) hat nichts mit Musik zu tun, der Name stammt von „Muz“, was auf Keltisch Sumpf bedeutet. Der Wald besteht hauptsächlich aus zur Holzernte gepflanzten Buchen. Die ansteigenden Wege des Musikwaldes sind von einem Zaun aus dicken Seilen umgeben, der das Relief zusätzlich betont. Der Sint-Pietersbos (57 ha) wurde nie vollständig gerodet. Hier findest du noch eine Reihe von Sommer-Eichen, die über 150 Jahre alt sind.

Zwischen den Wäldern sucht die Route so weit wie möglich unbefestigte Wege auf. Auch wenn es in diesem weitläufigen Landwirtschaftsgebiet überraschend viele unbefestigte Straßen gibt, ist es uns dennoch nicht gelungen, mehr als 80% unbefestigte Straßen zusammenzustellen. Glücklicherweise sind die Asphaltstrecken zwischen den Wanderwegen nie lang.

Auf dem Musikberg steht der berühmte Geuzentoren (aus Eisen-Sandstein erbaut), wo die Flämischen Ardennen ihren „Geusen-Namen“ erhielten. Du findest dort auch einen Tumulus, einen gallo-römischen Grabberg, in dem zwei Urnen mit verbrannten Knochen gefunden wurden. Etwas weiter gibt es einen verlassenen Steinbruch, wo du den Eisen-Sandstein der Diestiaan-Sandbänke sehen kannst.

 

Wann

Die Route dieser Wanderung verläuft nicht nur durch Wälder, sondern auch über große offene Felder. Mache diese Wanderung also nur bei gutem Wetter, wenn es windstill ist und die Sonne scheint.

Die beste Zeit erstreckt sich von spätem Frühling bis in den frühen Herbst. Ein heißer, windstillen Sommertag ist für diese Wanderung ideal.

Der Musikberg und der Sint-Pietersbos sind kleine, aber gut bekannte Naturschutzgebiete in der Region, daher ist es dort oft recht belebt. Aber auch die Wege zwischen den Feldern werden rege genutzt.

 

Start- & Endpunkt

Das Dorfzentrum Louise-Marie (benannt nach der ersten Königin von Belgien)

Adresse: Louise-Mariestraat 17, 9680 Maarkedal

 

Mit dem Auto: Es gibt reichlich Parkmöglichkeiten, aber am Wochenende ist es hier auch extrem voll.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Reise mit dem Zug nach Oudenaarde oder Ronse. Danach nimm den Bus ins Dorfzentrum von Louise-Marie.

 

Praktische Informationen

Im Dorfzentrum von Louise-Marie gibt es das Restaurant Les Soeurs Louise

https://www.les-soeurs-louise.be

Die kurze Version dieser Wanderung führt auch an der Bistro Boekzitting vorbei.

https://www.boekzitting.be

Für diejenigen, die die Flämischen Ardennen für einen Tagesausflug zu weit finden: Du kannst in der Jugendherberge „De Fiertel“ in Ronse übernachten. Dort gibt es nicht nur Zimmer, sondern auch eine Zeltwiese.

https://www.jeugdherbergen.be/nl/ronse

 

Diese Wanderung ist Teil einer Reihe von Top-Wanderungen in Flandern.

Es gibt jeweils eine Variante von +/- 12 km und eine von +/- 20 km.

https://www.wandelpunt.be

 

 

 

 

 

 

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