Hageven - Plateaux Pelt 9.5 km blaue Route

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Zuletzt überprüft: 13 Mai 2025
Übersetzt von OpenAI

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Das Hageven

Zwischen Borkel und Schaft, zwei kleinen Flecken in Holland, und der Lommelse Kolonie, in der Nähe der belgischen Grenze, erstreckt sich ein unermessliches und sehr sumpfiges Heidegebiet. Im Süden wird es von der Dommel durchzogen. Es ist ein Ort beängstigender Wildnis. Der Durchzug durch diese rauen Wüstenlandschaften ist für mich immer eine Quelle unterschiedlicher Rührungen und Empfindungen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich dort nie lebend herauskommen werde und mich ein tückischer Morast verschlucken wird. Keine entfernte Kirchturmuhr kommt mir zu Hilfe, um mich zurechtzufinden. An diesem Ort, groß in seiner Einsamkeit, fühle ich mich klein, elend, ohnmächtig, verloren und voller Angst. Es ist erst nach stundenlangen Bemühungen, Umwegen, hin und her Irren und Stürzen, dass ich endlich die Erde einer weniger feindlichen Heide betrete... Und wenn ich dann schließlich die Dommel über die wackelige Brücke überquere, fühle ich mich wie ein Entkommene aus dieser unbewohnbaren Wildnis.

Dies schrieb der Künstler Charles Wellens 1911 über das Hageven, vor knapp 100 Jahren, wie unsere Großväter es noch gekannt haben.

50 Jahre später - im Jahr 1961 - bleibt von dieser Landschaft nur ein Schatten.

Die Dommel wurde einige Jahre zuvor begradigt, Moore größtenteils trockengelegt, Dünen nivelliert... Die Landwirtschaft wurde immer großflächiger und begann, Anspruch auf marginale Flächen zu erheben.

Zeit für Aktionen:
Als die Gemeinde Neerpelt rund 47 ha Dünen mit trockener und nasser Heide, mit Tümpeln und Schilfland für 30 Jahre an die belgischen Natur- und Vogelreservate vermietet, wird das HAGEVEN Realität. Gaston Claassen ist der erste Kurator. Nach seinem Tod wird er von Hubert Lehaen abgelöst, der jahrelang alles unternimmt, um das Naturschutzgebiet zu erweitern. Das Hageven ist jetzt 250 ha groß und bildet zusammen mit den Plateaux, gleich über der Grenze, ein beeindruckendes Naturschutzgebiet von über 600 ha.

Das Hageven ist wie ein Mosaik verschiedener Naturarten:
Die Flanken und Gipfel der Dünen sind die trockensten Böden des Gebiets. Der Sand verweht nicht mehr wie in früheren Zeiten. Buntgras und Rauhes Haarmoos haben den Sand weitgehend fixiert. Mit einigen Bewirtschaftungsmaßnahmen versuchen wir jetzt, wieder offene Sandflächen zu schaffen, die für Grabwespen, Tapuiten, Flechten und Sandlaufkäfer gut sind. Auf den trockenen und nassen Sandböden wächst die Heide, aber bei weitem nicht so massenhaft, wie der Besucher von einem Heidegebiet erwarten würde. Gräser wie die Bogen-Smelea und das Röhricht nehmen den meisten Platz ein. Nur intensive Beweidung durch Galloway-Rinder und Mähen können diese Gräser im Zaum halten. Ohne dieses Management würde innerhalb weniger Jahrzehnte im Naturschutzgebiet keine Heide mehr stehen.

Naturschutz:
Seit 2006 wurden einige großflächige Bewirtschaftungsarbeiten im Rahmen des Life-Projekts Dommeldal durchgeführt, um der Heide wieder mehr Chancen zu geben. Große Flächen wurden geplagt (Entfernung der obersten Schicht), mit dem Ergebnis, dass ein kahler, nährstoffarmer Boden entsteht, auf dem die Heide erneut keimen kann. Schmetterlingsarten wie der Heidebläuling und das Heidebläulchen profitieren von dieser Flächenausweitung. Auch botanisch interessante Arten der nassen Heide können so ihre Chance ergreifen: Beinbrech, Schnabelried, Glockenenzian und das Enzianglanz sowie Sonnentau.

Als erstes Zeichen der Aufforstung findest du im Hageven Gagel. Es blüht im Frühjahr mit den dunkelroten, auffallend angenehm duftenden Kätzchen. Das Gagelbier, das du in der Wulp genießen kannst, hat dies als Zutat anstelle von Hopfen.

Wälder sind im Hageven rar. 200 Meter östlich des Verkeerde Lieve Heer liegt noch ein letzter Rest eines Aufforstungsversuchs um 1890. Ein Grundstück mit krumm gewachsenen Fichten. An einigen kleineren Stellen wächst ein Bruchwald, hauptsächlich mit Weiden und Erlen. Hier und da stehen knorrige Birken und Fichten, die der weitläufigen Landschaft einen etwas verwitterten Eindruck verleihen. Im Winter kann man hier manchmal die Klappergrenze wiederfinden.

Typisch für das Hageven sind die zahlreichen Tümpel. Das Life-Projekt ermöglicht finanziell die Neuanlage einiger früher trockengelegter Tümpel. Dies geschah auf Basis alter Luftbilder. Von dieser Teichwiederherstellung werden viele Libellenarten profitieren. Im Hageven Plateaux findest du die Kempensche Heidelibelle, die Binsenlibelle, die Schlinglibelle und die Binsenlibelle.

Die Dommel:
In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Dommel begradigt, um den Wasserabfluss zu beschleunigen und so die Landwirtschaft bis ans Ufer der Flüsse zu ermöglichen. Das gesamte Gebiet trocknete dadurch aus, sodass der sumpfige Kern des Hageven viel kleiner wurde. Diese falsche Eingriff aus vergangenen Zeiten wurde inzwischen teilweise wiederhergestellt. Im Jahr 2008 wurden 10 Mäander ausgebuddelt. Das Wasser bleibt so länger im Naturschutzgebiet, sodass es wieder nasser bleibt, was die Qualität der Natur erhöht und auch die Dommel selbst als Biotop für Fische, Pflanzen und Makrofauna verbessert. Auch landschaftlich ist es eine große Verbesserung. Der Wanderer sieht jetzt einen Fluss, wie er eigentlich aussehen sollte: sich schlängelnd in langen Schleifen.

Weil das Hageven ein so bedeutendes und großes Gebiet ist, erfolgt die Verwaltung durch mehrere Kuratoren.

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