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Wunderschöne Radtour durch den großen Buggenhoutwald und die umliegenden Gemeinden. Radfahren durch riesige Bestände von Buchen und Wintereichen sowie ein Arboretum mit 50 angeplanten Baum- und Straucharten. Eine echte Empfehlung für Naturliebhaber! Sie lieben das Radfahren entlang von Waldwegen, Feldwegen oder der Schelde, oder den Kapellekens? Erkunden Sie Buggenhout mit dem Rad. Nehmen Sie sich auch Zeit, um sich in einem der gemütlichen Gastronomiebetriebe auf Ihrem Weg, besonders in Opdorp, auszuruhen. Und vergessen Sie nicht, den Tafelberg (die Eiskeller in Opdorp einmal zu besteigen).
ERBE & NATUR FEIERN
Der Eiskeller wurde 1885 auf Initiative von François Henri Désiré de Nieulant de Pottelsberghe erbaut. In demselben Jahr dekorierte er das Schloss von Opdorp mit zwei Seitenfassaden und einer Orangerie. Gleichzeitig ließ er den Schlosshof mit Teichen verschönern.
Der Eiskeller sollte Eis aufbewahren, das im Winter aus dem angrenzenden Schlossweiher entnommen wurde. Das Eis hielt Getränke und Lebensmittel kühl, und das bis tief in den Sommer! Es wurde auch medizinisch verwendet. In diesem raffinierten Bau blieb es dank einer dicken isolierenden Erdschicht äußerst kühl. Zudem wurde ein langer Gang mit drei Türen vorgesehen. So entstand ein kluges Schließsystem, das warme Luft draußen hielt. Durch ein unterirdisches Kanalrohr konnte das Schmelzwasser in den tiefer gelegenen Weiher abfließen.
Im Jahr 2016 war nur noch die Wanne des Eiskellers teilweise sichtbar. Während Eiskeller auch über eine architektonisch durchdachte Kuppel und einen Gang verfügen. Im Jahr 2017 wurde die Wanne, in der bereits ein ordentlicher Baum begann zu wurzeln, ausgebaggert. Wie durch ein Wunder hatten die unterirdischen Steinwände des eiförmigen Kellers der Zeit gut standgehalten. Dadurch konnte die oberirdische Kuppel im Jahr 2018 vollständig wieder in ihrer ursprünglichen Form neu aufgebaut werden. Mit einem Durchmesser von 4 Metern und einer Höhe von 6 Metern gehört der Eiskeller von Opdorp heute zu den größten Eiskellern in Ostflandern.
Sehen Sie hier die Fotos des Renovierungsprozesses >>
Die Restaurierung des Eiskellers verfolgte ein doppeltes Ziel. Einerseits wollten die Initiatoren dieses einzigartige architektonische Erbe für zukünftige Generationen bewahren. Andererseits war dies eine hervorragende Gelegenheit, einen neuen Winterquartier für Fledermäuse zu schaffen. Genau deshalb wurden im 7,10 Meter langen Eingang erneut drei Türen mit Einflughöhlen vorgesehen. Außerdem wurden an der Decke neue Verstecksteine aufgehängt und das Innere absichtlich nicht verfugt. Fledermäuse lieben es schließlich, sich in Löchern und Spalten zu verstecken. Leider finden sie zunehmend schwieriger geeignete Plätze, um den Winter zu verbringen. Dies ist einer der Gründe, warum 60 % aller Fledermausarten, die in Flandern vorkommen, stark bedroht sind (und europäisch geschützt!). Wussten Sie, dass RLSD ein eigenes Fledermausprojekt unter ihren Fittichen hat? >>
ODER Sie können auch WANDERN 29,5 km
Im 12. Jahrhundert gehörte der Buggenhoutwald zum 1000 ha großen ?Buckenholt?, dem Wald, dem die Gemeinde ihren Namen verdankt. Mit seinen riesigen Beständen an Buchen und Wintereichen ist dieser Wald eine absolute Empfehlung für jeden Naturliebhaber. Nahe dem Knotenpunkt 60 steht die barocke Boskapelle, ein Wallfahrtsort, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts von der Witwe von Jan de Rijcke errichtet wurde. Bei einem Jagdunfall wurde er hier von einem wütenden Wildschwein getötet. Im östlichen Teil des Buggenhoutwalds, entlang des mäandrierenden Hollebeek, ist der seltene Feuersalamander zu Hause, ebenso wie die Blindschleiche. Zwischen den Knotenpunkten 59 und 66 befindet sich seit 1994 der Golfclub Krokkebaas. Für Speisen und Getränke können Sie in einem der drei nahegelegenen Gastronomiebetriebe einkehren.
Es gibt einen Fernwanderweg (GR 126), der durch den Ortsteil Opdorp und den Buggenhoutwald verläuft und das geografische Zentrum von Flandern mit dem geografischen Zentrum von Wallonien verbindet. Der Gemeindesekretär von Buggenhout, Bart Biesemans, und die Grote Routepaden hatten die Idee, diese Route zu verlängern, und so wurde diese Route am Tag des langsamen Weges am 15. Oktober 2017 eingeweiht. Dabei wurden auch zwei Wanderbäume eingeweiht, die die Route markieren. Einer steht an der Dries und einer in der Nähe des Denkmals des Zentrums von Flandern. Die Route ist mit den bekannten weiß-roten Symbolen gekennzeichnet.
Viel Spaß damit, Emiel Peeters
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