Das Dorf wird 1230 im Ratzeburger Zehntregister als Abenthorp erstmals urkundlich erwähnt und hieß bis 1678 Abbendorf, ehe es in Juliusburg umbenannt wurde. Das Dorf gehörte den Rittern Wulf aus Schwarzenbek. Klaus Wulf verpfändete 1416 seine Rechte an Abbendorf an Otto Schack. Dessen Sohn Hartig Schack verpfändete 1423 Abbendorf mit Genehmigung des Herzogs Erichs V. gemeinsam mit den Dörfern Thömen und Krukow an die Marienkirche in Lübeck. Richardis, Hartigs Wittwe, wählte Herzog Bernhard zum Vormunde, und dieser brachte 1441 die drei Dörfer in seinen Besitz, nachdem er sie freigekauft hatte. Jürgen von der Kettenburg heiratete die Tochter Joachim Schacks und wurde 1570 mit dem Gut Abbendorf belehnt. Franz Heinrich von der Kettenburg verkaufte das Gut 1620 an den Herzog August. Von 1633 bis 1636 hatte der Jägermeister Ernst von Berge Abbendorf gepachtet. Das Dorf hatte im Dreißigjährigen Krieg schwer zu leiden, als 1637 die Schweden unter General Banner bei Artlenburg über die Elbe zogen.
Die lauenburgischen Herzöge hatten in Abbendorf einen Sommersitz und ließen einen noch heute vorhandenen Damm über das Moor nach Lauenburg anlegen. Julius Heinrich gab Abbendorf den Namen Juliusburg und legte 1660 hier einen Tiergarten an. Die Pensionäre aus allen Ämtern mussten dazu jeder ein Fuder Busch liefern. In der Hannoverschen Zeit wollte man den sehr verfallenen Tiergarten wiederherstellen, gab diesen Plan jedoch auf. Der Park wurde 1704 eingeebnet.
Datenquelle: Wikipedia.org
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Adresse: Juliusburg, Herzogtum Lauenburg, Deutschland
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