Das Augustinerinnenkloster Fritzlar in der nordhessischen Stadt Fritzlar ging aus einer im Jahre 1145 erfolgten Hospitalgründung hervor und bestand bis 1538.
Im Jahre 1145 stiftete Propst Bruno des Augustiner-Chorherrenstifts Weißenstein zum Zwecke der Errichtung eines Armenhospitals in seiner Geburtsstadt Fritzlar Land am Südhang unterhalb des Doms. Das von Propst Bruno mit Zustimmung des Mainzer Erzbischofs Heinrich gestiftete Land reichte allerdings nicht aus, um alle notwendigen Nebengebäude des Hospitals zu errichten, und er erbat daher von Erzbischof Heinrich, dem Stadtherrn von Fritzlar, weiteres Land. Erzbischof Heinrich kaufte das erforderliche Land und besiegelte am 9. März 1147 während eines Aufenthalts in Fritzlar die Schenkung dieser vier Morgen zur materiellen Absicherung und Erweiterung an das neue Marienhospital. Das Hospital befand sich außerhalb der damaligen Stadtmauern, an der Stelle des späteren Ursulinenklosters und der heutigen Ursulinenschule. Dort gab es mehrere Quellen, darunter die noch heute durch das Schulgelände führende und im Mittelalter Bonifatiusquelle genannte, die die Frischwasserversorgung des Hospitals gewährleisteten. Dort bestand wohl auch bereits eine kleine dem Hl. Bonifatius geweihte Kapelle, die dem neuen Hospital als Gotteshaus dienen sollte. Auch lag die Stelle an einer der wichtigen Einfallstraßen in die Stadt, die damals die größte und wichtigste in Niederhessen war, womit es durchreisenden Pilgern und Gesellen möglich war, dort Obdach zu finden, ohne das Stadtgebiet zu betreten. Gleichzeitig erlaubte es diese Lage vor den Mauern, die Stadtbevölkerung bei Seuchengefahr von den Kranken im Hospital getrennt zu halten. Die Krankenbetreuung erfolgte zunächst wohl durch eine Spitalbruderschaft, die nach den Regeln des Augustinus von Hippo lebte.
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Adresse: Schwalm-Eder-Kreis, Deutschland
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