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Die Bücherverbrennung in Hannover erfolgte am 10. Mai 1933 an der Bismarcksäule nach ähnlichem Muster wie die anderen Bücherverbrennungen in Deutschland, jedoch weniger straff organisiert.
Kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 initiierte das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda die Ausmerzung „undeutscher Kunst und Literatur“ als „Aktion wider den undeutschen Geist“. Mit der Durchführung wurde der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund beauftragt. In Hannover bildete sich daraufhin ein dreiköpfiger „Kampfausschuss“, dem als Vertreter der Technischen Hochschule Victor Curt Habicht angehörte. Hauptbestandteil einer vorbereitenden „Aufklärungsaktion“ war ab dem 12. April 1933 die Verbreitung von „12 Thesen wider den undeutschen Geist“; das entsprechende Flugblatt für den „Kampfausschuss der Deutschen Studentenschaft Hannover“ unterzeichnete I. A. Hansen. Daraufhin durchsuchten Mitglieder des studentischen „Kampfausschusses“, meist in SA-Uniform, in pedantischer Kleinarbeit Buchläden, Leihbüchereien, Schul- und Hochschulbibliotheken und auch private Bestände, um Werke von jüdischen und politisch linken Autoren zu beschlagnahmen. Selbst Arbeiten von Liberalen und Pazifisten, aber auch sogenannte „erotische“ Literatur, insbesondere „homoerotische“, gleich ob wissenschaftlich oder belletristisch, stand auf den undatierten Schwarzen Listen. Doch die hannoverschen „Stoßtrupps“ waren offenbar schlecht informiert, nicht im Besitz Schwarzer Listen und gingen in Hannover ungleich stümperhafter vor als beispielsweise gegen das Institut für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld in Berlin. So beschwerte sich ein Parteigenosse am 9. Mai 1933 in einem Brief an die NSDAP:
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