Die Bergkeller in Eilenburg sind das größte in Lockergestein vorgetriebene Stollensystem in Sachsen. Es befindet sich im Hochufer der Mulde in Eilenburg-Berg und unterkellert den Stadtteil in weiten Teilen, wobei bis heute nicht alle Keller bekannt sind. Auf einer Fläche von etwa 3 Hektar bestehen Gänge von mehreren Kilometern Länge und mindestens 15.000 Quadratmetern umbauten Raumes. Die Umstände der Entstehung konnten bisher nicht eindeutig geklärt werden. Auch das Alter des Bauwerks konnte noch nicht exakt bestimmt werden, wobei für die ältesten Gänge ein Alter von mindestens 800 Jahren als gesichert gilt. Die grob in vier Bauphasen errichteten Keller erfuhren im Laufe der Zeit verschiedene Nutzungen und sind heute im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Die Eilenburger Bergkeller in ihrer Gesamtheit sind ein eingetragenes Kulturdenkmal in der Denkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen , einschließlich der heute verfüllten Keller.
Die Errichtung der ersten Bergkeller im Bereich zwischen der heutigen Kellerstraße, Friedrichshöhe und dem Fischerweg datiert wahrscheinlich in die Zeit zwischen 1150 und 1250 und hängt wohl zeitlich mit dem Bau des Sorbenturms zusammen. Dafür sprechen das Format der verwendeten Backsteine und ein in Keller E8K5 verbauter Findling mit der Jahresgravur 1250. Aller Wahrscheinlichkeit nach dienten die Keller zunächst der Weinlagerung durch Mönche, die die hiesigen Weinhänge bewirtschafteten. Zwar gab es in der Stadt kein Kloster, doch verfügte das Petersberger Kloster in Eilenburg seit 1147 über Grundherrschaft und betrieb ausgiebig Landwirtschaft. Der Weinbau wurde im Umfeld der Keller betrieben, wovon heute noch Flurnamen wie die Weinbergstraße zeugen. Die Annahme, dass Burgmannen bereits im 10. Jahrhundert Bergkeller anlegten, sind heute widerlegt. So war der Gewölbebau mit dem Untergang des Weströmischen Reiches ab dem 5. Jahrhundert in Vergessenheit geraten und gab es eine Backsteinfertigung im für den Bau der Kelleranlage notwendigen großen Stil erst ab dem 12. Jahrhundert. Zudem ist die Unterminierung einer der Verteidigung dienenden Burg als unwahrscheinlich anzusehen.
Font: Wikipedia.org
Drets d'autor: Creative Commons 3.0
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Direcció: Nordsachsen, Alemanya
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