Das Stadtgymnasium Detmold ist eine öffentliche Schule in Detmold im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe. Sie ist eines der vier Detmolder Gymnasien und nach dem Leopoldinum das zweitälteste Gymnasium der Stadt.
Anfang März 1830 schlug Generalsuperintendent Ferdinand Weerth seinem Landesherrn Fürst Leopold II. einen Plan zur Gründung einer „Töchterschule“ in Detmold vor. Dieser billigte ihn am 10. März 1830, so dass der Unterricht am 13. April 1830 beginnen konnte. Die Schule begann in zwei Räumen in der Neustadt und zog bereits im November 1831 in die Leopoldstraße 23 um. Im Sommer 1841 war die Schule im Neuen Palais untergebracht bis in der Exterstraße 30 die angemieteten Räume zur Verfügung standen. Als die Räume in der Exterstraße dem Schulbetrieb nicht mehr standhielten, bot Direktor Drüner an auf eigene Kosten ein neues Schulgebäude am Wall zu errichten. Die Stadt verzinste ihm die Baukosten, die den Teil der Schule betrafen. Mit einem Umbau und einer Erweiterung 1911 blieb die Schule in diesem Gebäude bis 1966. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte die „Töchterschule“ sich bis zum jetzigen Stadtgymnasium hin: Ab 1871 hieß die Schule Höhere Töchterschule, ab 1893 Städtische Höhere Mädchenschule , ab 1912 städtisches Lyzeum, ab 1928 städtisches Oberlyzeum, ab 1938 Städtische Oberschule für Mädchen, ab 1950 Städtisches neusprachliches Mädchengymnasium mit Frauenoberschule, ab 1960 Städtisches Mädchengymnasium Detmold mit neusprachlichem und sozialwissenschaftlichem Zweig und Frauenoberschule und schließlich seit dem 1. August 1969 Stadtgymnasium Detmold. Das Fürstentum Lippe übernahm 1894 und 1908 die Reformbestimmungen Preußens, durch die eine Gleichstellung der höheren Mädchenschulen mit den Jungenschulen erzielt wurde. 1925 begann die Amtszeit von Gerhard Bonwetsch, der die Schule durch die nationalsozialistische Diktatur und den 2. Weltkrieg brachte. Mit der Einrichtung einer Obersekunda 1928 wurde die Möglichkeit geschaffen die Abiturprüfung am Oberlyzeum abzulegen. Die ersten Schülerinnen machten daraufhin 1931 ihr Abitur am Stadtgymnasium. Von 1912 bis 1930 konnten Frauen das Abitur in Detmold nur am Leopoldinum ablegen. Der nationalsozialistische Staat drängte die Schulbildung für Mädchen zurück, so dass die Absolventinnen ab 1936 mit der Reifeprüfung vorübergehend nicht mehr studieren durften und der Unterricht mehr der „weiblichen Wesensart“ Rechnung tragen sollte.
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Adresse: Lippe, Deutschland
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