Es gibt mehrere Mittelpunkte Sachsens, die auf unterschiedlichen, wissenschaftlichen Methoden der Berechnung basieren. Ersichtlich sind diese auf der Liste geographischer Mittelpunkte. Zu den unterschiedlichen Methoden ist in den Hauptartikeln Mittelpunkt Deutschlands und Mittelpunkt Europas Näheres erläutert.
Der bekannteste Mittelpunkt Sachsens ist der geografische Mittelpunkt des Freistaates Sachsen auf der Gemarkung Grillenburg von Kurort Hartha, im Tharandter Wald , vor dem Diebskammer-Felsen am Colmnitzbach. Er wurde im Oktober 1990 von Dr. Heinz Finger, Geodät an der TU Dresden, und 1992 vom Kartografen Hans Brunner aus Dresden mit den Koordinaten 50 Grad, 55 Minuten, 46,1 Sekunden nördlicher Breite sowie 13 Grad, 27 Minuten und 30 Sekunden östlicher Länge und einer Genauigkeit von einer Bogensekunde vermessen . Die Kennzeichnung durch eine mannshohe Granitstele erfolgte im Auftrag der Sendung Außenseiter-Spitzenreiter des MDR Fernsehens am 28. September 1994 im Beisein von Sachsens Innenminister Heinz Eggert. Die Stele wurde von Steinmetz G. Haase aus Bautzen gefertigt sowie gestiftet und etwa 250 m westlich des Mittelpunkts aufgestellt. Die Stele steht damit deutlich außerhalb der für die Messung angegebenen Fehlertoleranz von 31 m, weil es zum Zeitpunkt der Aufstellung der nächste geeignete und zugängliche Standort wegen der dortigen ungünstigen Geländegegebenheiten war, den man auch touristisch erschließen konnte. Der tatsächliche Messpunkt wurde zwar von der Gemeinde Kurort Hartha 1995 mit einem Rad- und Wanderweg auf der nach der Stilllegung im Tharandter Wald zugewachsenen Trasse der ehemaligen Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf erschlossen. Die Deutsche Bahn in Form der DB Netz AG bekam jedoch im Jahr 2000, aufgrund der überwiegenden Vornutzung für Eisenbahnzwecke, diese Bahntrasse von der Oberfinanzdirektion Berlin auf Antrag als Eigentum zugesprochen, so dass der Rad- und Wanderweg mangels Verkehrssicherung zuletzt nur eingeschränkt nutzbar war und 2017 sogar gesperrt wurde. Am 12. September 2017 erfolgte auf Antrag vom 18. Juli 2017 die Zuordnung dieses Rad- und Wanderweges je zur Hälfte an die benachbarten Kommunen Bobritzsch-Hilbersdorf und Klingenberg, die ihn am 14. September 2017 wieder freigaben. Somit konnte am 25. April 2018 auch der tatsächliche Messpunkt, zunächst mit einer Hinweistafel, und am 26. Juli 2019 mit einem Vermessungspunkt gekennzeichnet werden. Der Weg zu diesem Messpunkt ist ab der Mittelpunktstele ausgeschildert.
Datenquelle: Wikipedia.org
Urheberrechte: Creative Commons 3.0
| | Öffentlich
Adresse: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Deutschland
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