Das Schloss Waffenbrunn befindet sich in der gleichnamigen Oberpfälzer Gemeinde Waffenbrunn im Landkreis Cham von Bayern .
Seit Ende des 13. Jahrhunderts ist ein ritterliches Geschlecht bekannt, das sich nach Waffenbrunn nennt. 1297 tritt ein „Friedericus junior de Bossenbrun“ als erster Vertreter dieser sich nach dem Ort nennenden Familie auf. Die Mitglieder der Familie waren vermutlich Ministeriale der Grafen von Altendorf-Leonsberg; sie sind hier bis nach 1330 bezeugt. Nach der Mitte des 14. Jahrhunderts folgten hier die Herren von Donnerstein . Diese mussten Teile ihres Besitzes an die Pfalzgrafen sowie an die Warberger und Thierlinger verkaufen. 1454 verkauften aber Christoph Wartberger und Wilhelm Türlinger zum Thierlstein ihren Viertelanteil am Sitz Waffenbrunn den Brüdern Konrad und Stephan zum Darstein wieder zurück. 1488 ist Waffenbrunn als Hofmark bezeugt. Die Witwe des Stephan des Donnersteiners ist bis 1493 als Alleininhaberin von Waffenbrunn bezeugt. Unmittelbar danach muss die Hofmark in den Besitz des Gabriel von Parsberg übergegangen sein; dieser ist 1503 in der Landtafel hier eingetragen. Gegen Mitte des 16. Jahrhunderts sind Joachim von Nußberg und Albrecht von Nußberg als Besitzer überliefert. Durch die Heirat mit der Erbtochter Albrechts von Nußberg gelangte der Besitz 1571 an Lorenz von Sparnberg. Den halben Anteil am Darstein erwarb im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts Hans Christoph Fuchs; er verkaufte diesen 1615 an Hans Georg von Marolting weiter. Zur gleichen Zeit scheint es Georg Adam von Sparnberg gelungen zu sein, neben seinem Hauptbesitz Waffenbrunn auch die Burg Darnstein nochmals ganz in seinen Besitz zu bringen. Er musste aber Waffenbrunn als Protestant verlassen. 1627 brachte Hans Heinrich Nothafft zu Wiesenfelden das gesamte Erbe der Sparnberger an sich, musste allerdings mit Hans Albrecht von Dandorf einen langwierigen Prozess um Waffenbrunn führen. In dieser Zeit lebte der Rittmeister de la Haye aus Brüssel, Schwiegervater des Hans Heinrich Nothafft, auf Waffenbrunn. 1638 wurde diesem durch einen Vertrag die Hofmark ganz zugesprochen. 1641 erwarb die Augsburger Patrizierfamilie Schätzler den Besitz, der 1669 von der Familie Freinhuber übernommen wurde. 1671 ging Waffenbrunn von den Freinhuber durch Kauf an die Familie von Thürnitz auf Irlbach und Haunkenzell über. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts trat die Familie von Paur die Besitznachfolge an.
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| | Pubblica | Francese
Indirizzo: Cham, Germania
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