Die Havelbrücke Werder ist eine Autobahnbrücke über die Potsdamer Havel im Stadtgebiet von Werder . Sie ist 704 Meter lang und führt die Bundesautobahn 10 über den Fluss.
Anfang der 1930er Jahre gab es Planungen für den Bau einer Autobahnbrücke über den Zernsee der Havel im Zuge des Baus der Autobahn rund um Berlin, der heutigen A 10. Der Potsdamer Regierungspräsident Ministerialdirektor From gab 1935 vorläufige Planungsvorgaben bekannt. Der Brückenzug über den Zernsee südlich des Dorfes Phöben sollte die ganze Breite des Gewässers komplett überspannen. Um der Binnenschifffahrt, damals hauptsächlich Schleppzüge mit mehreren Anhängen, eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten, sollte die Hauptdurchfahrtsöffnung wenigstens 75 Meter betragen. Dies war hauptsächlich den hier oft vorherrschenden starken Westwinden geschuldet. Sollte aus brückenbautechnischen Gründen nur eine geringere Durchfahrtsbreite möglich sein, würden zwei Brückendurchfahrten gewählt werden müssen, je eine für die Tal- und Bergfahrt getrennt. Die Brücke sollte in der von beiden Ufern vorgegebenen Höhe die Potsdamer Havel überqueren. Erwähnenswert ist, dass die Meinung des Kaiserlichen Yacht-Klubs in Potsdam zur Durchfahrtshöhe für damalige Wanderjollen mit bis zu 6 Metern Masthöhe eingeholt wurde. Diese sollten die Brücke passieren können, ohne den Mast legen zu müssen. 1936 wurde mit den bauvorbereitenden Arbeiten begonnen. Die Anschlussböschungen wurden aufgeschüttet und planiert. Der Bau der Pfeiler wurde begonnen. Als verantwortlicher Bauleiter war Ingenieur Zühlke aus Niesky tätig. Zühlke leite später auch den Bau der Autobahnbrücke über den Teltowkanal in Dreilinden. Für die Bevölkerung der umliegenden Dörfer und auch der Stadt Werder bildete der Brückenbau und der Bau der Autobahn eine willkommene Verdienstmöglichkeit. Die Brücke konnte Anfang der 1940er Jahre dem Verkehr übergeben werden. Kriegsbedingt blieb jedoch ein Teilstück des westlichen Berliner Rings unvollendet, sodass sie kaum genutzt wurde. Die Brücke überstand den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt. Erst 1979 wurde der Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Potsdam-Nord und dem Dreieck Havelland vollendet.
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