Der Ortsteil liegt im Zentrum von Sachsen-Anhalt am südöstlichen Rand der Magdeburger Börde auf einer mittleren Höhe von 78 m über dem Meeresspiegel. Das Umland besteht aus landwirtschaftlichen Flächen, südlich des Ortes verläuft der Marbegraben, der nach neun Kilometern in westlicher Richtung in die Bode mündet. Fünf Kilometer westlich beginnt die Egelner-Staßfurter Mulde, ein ehemaliges Braunkohlefördergebiet. Der ehemalige Gemeindebezirk vor den Eingemeindungen von 2004 ist etwa 20 km² groß. Die unmittelbaren Nachbargemeinden sind Atzendorf im Nordwesten, Glöthe im Nordosten und Üllnitz in Osten. Der Stadtkern von Staßfurt liegt sechs Kilometer entfernt und ist über die ehemalige Bundesstraße 71 Magdeburg–Halle und die Landesstraße 72 zu erreichen. Förderstedt hat außerdem Anschluss an die Bahnlinie Magdeburg–Aschersleben. Der nächste Autobahnanschluss Calbe zur A 14 ist vier Kilometer entfernt.
Förderstedt wird erstmals in einer Urkunde von 1226 als Verderekstede erwähnt, als der Magdeburger Burggraf den Ort zugunsten des Domkapitels Magdeburg an den Magdeburger Erzbischof abtrat. Archäologische Funde beweisen, dass die Gegend bereits 3000 vor Christus besiedelt war. Die mittelalterliche Bebauung begann nördlich der heutigen Einmündung der Landesstraße 63 in die B 71 und umfasste zunächst die drei Straßen Kleine Straße, Große Straße und Bobie. Umgeben wurde der Ort von einer Ringmauer mit Türmen und zwei Toren, dem Kleinen Tor im Osten und dem Großen Tor im Westen. Infolge der Reformation übte ab 1541 das Kurfürstentum Brandenburg die Landesherrschaft aus. Bis 1806 wurde Förderstedt administrativ vom Holzkreis I verwaltet. 1626 wurde der Ort von der Pest heimgesucht, 1727 kam es zu einer großen Feuersbrunst. Nach Fertigstellung der Befestigung der Straße von Magdeburg nach Halle im Jahr 1796 fand Förderstedt Anschluss an die Großstädte im Norden und Süden. Während der französischen Besetzung Preußens gehörte Förderstedt von 1807 bis 1813 zum Königreich Westphalen des Napoleon-Bruders Jérôme Bonaparte und kam unter die Verwaltung des Kantons Staßfurt. Als nach der Vertreibung Nepoleons Preußen 1816 eine Kreisgebietsreform durchgeführte, kam Förderstedt zum Kreis Calbe.
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