Das Dorf erhielt seinen Namen durch den nahe gelegenen Fluss, die Hunte; „Los“ bedeutet „Waldstück“. Die namensgebende Hunte fließt am östlichen Dorfrand entlang. Jenseits von ihr befinden sich die Osenberge.
Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort als Huntloun im Lerigau 827, während die dem Heiligen Briccius geweihte, heute evangelische Kirche zuerst um 1100 genannt wird. Die Sankt-Briccius-Kirche soll allerdings bereits zwischen 855 und 872 erbaut worden sein. Das Kloster Corvey im ostwestfälischen Höxter gab sie nebst dem Meierhof zur Hälfte dem Grafen Otto von Zutphen zu Lehen, an dessen Stelle später die Tecklenburger Grafen rückten. Aus dem alten Corveyer Hof ging das Gut Huntlosen hervor, mit dem die Tecklenburger wiederum ihre Ritter belehnten, u. a. die Ministerialenfamilie Bernefuer, nach der das Barneführer Holz bei Huntlosen seinen Namen trägt. Später wechselte der Besitz des Gutes mehrfach.
Datenquelle: Wikipedia.org
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