Das Inter 1 war ein Studentenwohnheim des Landes Rheinland-Pfalz für die Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Trägerschaft des Studierendenwerk Mainz. Es geriet im April 1982 wegen einer Auseinandersetzung zwischen iranischen Studenten in die Schlagzeilen der Presse.
Das Studentenwohnheim war eines der ersten seiner Art, ein Hochhaus mit rhomboidem Grundriss, das 1966 auf dem zur gleichen Zeit neu errichteten Campus der Universität Mainz entstanden war. Der Name steht für „International“, weil, laut Satzung des Studentenwerks Mainz ein Drittel der Zimmer mit ausländischen Studenten zu belegen sind. Die Nummerierung diente zur Abgrenzung zum Inter 2, einem weiteren Studentenwohnheim auf dem Campus, das, zehn Jahre später, 1976 errichtet wurde. Diesen beiden Wohnheime wurden seinerzeit vom Land Rheinland-Pfalz gebaut und kostenfrei dem Studierendenwerk zur Verwaltung überlassen. Auf Wunsch der damaligen Landesregierung, die mit dem Bau der internationalen Studentenwohnheime ihre Landesuniversität gleich zu Beginn international ausrichten wollte, wurde das Bauwerk aus Repräsentationsgründen an die stark befahrene Saarstraße verlegt. Das Studentenwohnheim „Inter 1“ bot auf 14 Stockwerken Platz für 196 Studenten, d. h. 14 Wohnungen pro Etage. Die etwa 10 m² großen Zimmer waren mit einem Waschbecken ausgestattet. Anfangs gab es auch noch Doppelzimmer, als Doppelzimmer keinen Absatz mehr fanden, gab es sogar die Abgabe an verheiratete „Pärchen“. Jeder Flur hatte einen gemeinsamen Aufenthaltsraum, Küchen und Duschen. Es war immer eines der preiswertesten Studentenwohnheime der Universität. Die Einzelappartements und Familienwohnungen mit Preisen zwischen 179 und 434 Euro waren recht begehrt: Bis zu drei Semester muss man auf einen Platz warten. Das Wohnheim hatte aber immer den Ruf, eines hohen Ausländeranteils, eines proletenhaften Gebarens, dass ihre Bewohner suizidal gefährdet wären und dass ständig irgendwelche Flurfeste, Interfeste, Filmnächte, Pyjama-Partys, Geburtstage, Examensfeiern, Einstände und Ausstände gefeiert würden, ganz zu Schweigen von den abendlichen Treffen in der Inter-Bar, sodass ein regelmäßiges Studieren kaum möglich gewesen sein soll. Auch war der Name „Inter-Puff“ bekannt, weil auf den Fluren in der Regel keine geschlechtliche Trennung stattfand.
Datenquelle: Wikipedia.org
Urheberrechte: Creative Commons 3.0
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