Zwei Varianten des Kulturweges Alsberg - ausgearbeitet vom Archäologischen Spessartprojekt - bringen Wanderern die Geschichte der Kulturlandschaft von Alsberg näher. Der 2 km lange Spaziergang führt an der Wallfahrtskirche mit Panoramablick vorbei. Die rund 10 km lange Waldwanderung hingegen folgt den Spuren des Alsberger Steinbruchs, dem Grenzzug mit den ältesten Grenzsteinen der Region sowie zum ehemaligen NATO-Lager und heutigen Golfplatz Alsberg. Markierung: gelbe EU-Schiff auf blauem Grund.
Alsberg ist der kleinste Stadtteil von Bad Soden-Salmünster, der auf 500 Metern üNN auf einem Hochplateau im Spessart liegt. Das Spessartdorf Alsberg bot einst alle nötigen Voraussetzungen für eine Besiedlung: Eine Rodungsinsel inmitten von großen Wäldern – vielleicht von Glasmachern gegründet, ein Forstgebäude, Jagdbetrieb und ein kleines Kirchlein mit einer großen Geschichte. In diese Kulturlandschaft fügt sich der 18-Loch-Golfplatz heute harmonisch ein.
Die Ortsgeschichte dürfte als hochmittelalterliches Rodungsdorf begonnen haben. Im Grenzbereich zwischen den großen „Playern“, der Abtei Fulda, dem Hochstift Würzburg und dem Erzstift Mainz, gelang es der Niederadelsfamilie der Hutten, eigenen Besitz zu vergrößern, vor allem durch Neugründungen. Alsberg, 1313 erstmals genannt, passt gut in dieses Bild. Die Ortslage ist geprägt vom nährstoffarmen und steinigen Boden, weshalb bei der Gründung andere Faktoren eine Rolle spielten, wie z. B. eine Glashütte oder Eisengewinnung. Beides begegnet uns an der Station Golfplatz. Für die Herstellung von Glas oder Eisen ist die Nähe zum Energieträger Holz unabdingbar, weshalb der umgebende Spessartwald der bedeutendste Standortfaktor war. Ein Seitenzweig der Herren von Hutten hatte folgendes im Sinn: Ein kleines Schloss im benachbarten Hausen und eine Grablege in der Wallfahrtskirche in Alsberg – ähnlich wie bei den Echter mit dem Schloss Mespelbrunn und der Wallfahrtskirche Hessenthal. Doch es kam anders. Alsberg wurde 1540 mit dem Jossgrund und Orb an den Erzbischof von Mainz verkauft. Es blieb katholisch, wurde 1814 bis 1866 bayerisch, danach preußisch und schließlich ab 1946 hessisch.
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