Der Bahnhof Nördlingen liegt an verschiedenen Bahnstrecken und gehört zur Bahnhofskategorie 5. Die Bahnstrecken sind nicht in die Verkehrsgemeinschaft Donau-Ries integriert, daher gilt der Tarif der Deutschen Bahn.
Im Zuge des Baus der Ludwig-Süd-Nord-Bahn, der ersten Fernbahn Bayerns, wurde auch ein Bahnhof in Nördlingen geplant, da man sich hier den Anschluss an das Bahnnetz Württembergs erhoffte. Da damals die Lokomotiven nicht leistungsfähig genug waren um eine Trassenlegung über den Hahnenkamm problemlos durchführen zu können, wurde die Strecke „außen herum“ gewählt: Donauwörth-Nördlingen-Oettingen-Gunzenhausen-Pleinfeld, zudem kamen noch wirtschaftliche und kostenrelevante Aspekte. Auch befürchtete man Probleme mit Dammrutschungen bei Einschnitten, welche dann 1906 beim Bau der Strecke Donauwörth–Treuchtlingen tatsächlich auch so eingetreten sind.Der 42,4 km lange Abschnitt der Ludwig-Süd-Nord-Bahn Donauwörth–Nördlingen–Oettingen wurde von den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen erbaut, am 15. Mai 1849 eröffnet und im gleichen Jahr abschnittsweise weiter bis Nürnberg in Betrieb genommen. 1861 kam es zu einem Staatsvertrag zwischen den Königreichen Bayern und Württemberg, worin Nördlingen, neben Ulm, als zweite Verbindung zwischen beiden Staatsbahnen festgelegt wurde.Die Strecke der heutigen Riesbahn besteht aus dem vom Königreich Württemberg erbauten Abschnitt Aalen–Staatsgrenze, der die Fortsetzung der Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Aalen darstellt und historisch ebenfalls als Remsbahn bezeichnet wurde und dem Abschnitt Staatgrenze-Nördlingen–Donauwörth, als Teil der vom Königreich Bayern 1849 erbauten Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Den 3,75 km langen Abschnitt zwischen der Grenze und dem bayerischen Nördlingen betrieb die württembergische Eisenbahn pachtweise. In Nördlingen befand sich seit 1863 ein separater Kopfbahnhof mit eigener Einstiegshalle für die Remsbahn. Dies spiegelt sich bis heute darin wider, dass auf der Strecke zwei Kilometrierungen bestehen, die mit ihren Nullpunkten am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt beziehungsweise am Augsburger Hauptbahnhof beginnen und sich in Nördlingen treffen; dementsprechend gibt es auch zwei Streckennummern.
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Adresse: Basse-Normandie, Frankreich
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