Der Gründer des Waisenhauses wurde 1806 in Etuff geboren und wohnte später bei seinem Großvater in Rochetaillée, bevor er 1829 zum Priester geweiht wurde. Abbé Bizot hatte also die Idee, ein Waisenhaus zu eröffnen. Das Projekt wurde vom Präfekten und Herrn Cunin Gridame, der damals Landwirtschaftsminister war, positiv aufgenommen. Napoleon Ill selbst schickte eine Unterstützung von 100 Franc. Eine Subskription unter den Notabeln der Umgebung ermöglichte 1847 den Kauf des Gutes Plongerot. Die verschiedenen Verwalter, darunter die Arbeitsbrüder, bildeten Generationen von jungen Landarbeitern aus den ihnen anvertrauten Waisenkindern aus.
So wurde das Gebiet von Rochetaillée und Umgebung vor dem Jahr 1000 von weltlichen oder religiösen Gemeinschaften besiedelt, deren Aufgabe es war, die umliegenden Wälder zu roden und dort ländliche Betriebe einzurichten. Ein Beweis dafür ist die Existenz einer Kirche, die 1140 dem Priorat Saint-Martin de Langres und später der Abtei Auberive angegliedert wurde, nachdem die beiden Gemeinschaften 1190 eine "Abornement de leurs domaines respecctifs" (eine Art Flurbereinigung der damaligen Zeit) durchgeführt hatten.
Ab dem 12. Jahrhundert gehörten die Ländereien und Wälder also im Wesentlichen der Abtei Auberive und den Herren von Rochetaillée. Dies führte im Laufe der Jahrhunderte immer wieder zu Konflikten, Streitigkeiten und Prozessen, bei denen es auch zu Gewalttaten kam. Die Ortsherren tauchen zu Beginn des 12. Jahrhunderts auf. Jahrhunderts auf. Der erste bekannte Herrscher war Henri de Rochetaillée, dessen Sohn, ein Verwandter des Heiligen Bernhard, Bischof von Langres wurde. Diese ersten Burgherren richteten ein "Haus der Leprakranken" ein, an das heute der Ort "La Maladière" erinnert. Das Geschlecht verschwand im Laufe des 14. Jahrhunderts, was angesichts der vielen verschiedenen Konflikte in dieser Epoche nicht verwunderlich ist. Es war also Edmé d'Arbot, der die verlassene Pfarrei wieder aufrichtete und die Kapelle Sainte-Anne gründete.
Im Jahr 1616 gehörte das Dorf zum Besitz der Familie d'Aumont, von der ein Mitglied am 15. Juni 1720 "den Rückkaufvertrag bezüglich des Zustands der Servitut und der Handmorde der Einwohner von Rochetaillée" abschloss. Der Vertrag war jedoch kostenlos, denn im Gegenzug verpflichteten sich die Einwohner solidarisch für sich und ihre Nachfolger, dem genannten Herrn jährlich und auf ewig eine Summe von sechzig Pfund zu zahlen... Im Dezember 1769 übernahm der Herr Jean Jacques de la Coste das Gut und blieb bis 1789 Eigentümer.
Datenquelle: ADT de la Haute Marne
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Adresse: Rochetaillée
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